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Sven Häuser studiert an der Hochschule Pforzheim Wirtschaftsingenieurwesen und hat in Waldbronn ein Start-up gegründet.  Foto: Hochschule 

K.o.-Tropfen den Kampf angesagt: Pforzheimer Student entwickelt spezielles Armband

Pforzheim/Waldbronn. „Drei Milliliter können über Leben und Tod entscheiden.“ Sven Häuser, Student an der Hochschule Pforzheim, findet deutliche Worte für die Gefahr, die von so genannten K.o.-Tropfen ausgeht. Narkotisierend wirkende Stoffe werden von Tätern eingesetzt, um Opfer zu betäuben und wehrlos zu machen. Gedächtnislücken machen den strafrechtlichen Nachweis der Tat für die Opfer oft schwierig.

Ein entsprechender Vorfall im privaten Umfeld des Pforzheimer Studenten gab schließlich den Anstoß, der Gefahr mit einer innovativen Geschäftsidee zu begegnen. Ende 2018 brachten Sven Häuser und seine Partnerin Kim Eisenmann unter dem Dach ihres gemeinsamen Start-ups Twinvay GmbH das Produkt „Xantus“ – ein Armband gegen K.o.-Tropfen – auf den Markt. Das Schmuckstück aus Papier verfügt über einen integrierten Teststreifen, der auf Basis eines Tropfens Flüssigkeit unmittelbar anzeigt, ob narkotisierende Substanzen vorliegen oder nicht.

Die Geschäftsidee startet durch: Im März dieses Jahres wurde Xantus in den Online-Shop einer großen Drogeriemarktkette aufgenommen. „Wir sind bereits ausverkauft. Die Nachproduktion läuft auf Hochtouren“, so Sven Häuser. Schon bald soll das Armband auch in den Ladenregalen zu finden sein. Zahlreiche weitere Unternehmen stellen Anfragen. Der „Xantus“-Viererpack kostet aktuell 9,95 Euro, der Doppelpack 5,49 Euro (www.xantus-drinkcheck.de.)

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