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Sven Häuser studiert an der Hochschule Pforzheim Wirtschaftsingenieurwesen und hat in Waldbronn ein Start-up gegründet. Foto: Hochschule
Sven Häuser studiert an der Hochschule Pforzheim Wirtschaftsingenieurwesen und hat in Waldbronn ein Start-up gegründet. Foto: Hochschule
24.04.2019

K.o.-Tropfen den Kampf angesagt: Pforzheimer Student entwickelt spezielles Armband

Pforzheim/Waldbronn. „Drei Milliliter können über Leben und Tod entscheiden.“ Sven Häuser, Student an der Hochschule Pforzheim, findet deutliche Worte für die Gefahr, die von so genannten K.o.-Tropfen ausgeht. Narkotisierend wirkende Stoffe werden von Tätern eingesetzt, um Opfer zu betäuben und wehrlos zu machen. Gedächtnislücken machen den strafrechtlichen Nachweis der Tat für die Opfer oft schwierig.

Ein entsprechender Vorfall im privaten Umfeld des Pforzheimer Studenten gab schließlich den Anstoß, der Gefahr mit einer innovativen Geschäftsidee zu begegnen. Ende 2018 brachten Sven Häuser und seine Partnerin Kim Eisenmann unter dem Dach ihres gemeinsamen Start-ups Twinvay GmbH das Produkt „Xantus“ – ein Armband gegen K.o.-Tropfen – auf den Markt. Das Schmuckstück aus Papier verfügt über einen integrierten Teststreifen, der auf Basis eines Tropfens Flüssigkeit unmittelbar anzeigt, ob narkotisierende Substanzen vorliegen oder nicht.

Die Geschäftsidee startet durch: Im März dieses Jahres wurde Xantus in den Online-Shop einer großen Drogeriemarktkette aufgenommen. „Wir sind bereits ausverkauft. Die Nachproduktion läuft auf Hochtouren“, so Sven Häuser. Schon bald soll das Armband auch in den Ladenregalen zu finden sein. Zahlreiche weitere Unternehmen stellen Anfragen. Der „Xantus“-Viererpack kostet aktuell 9,95 Euro, der Doppelpack 5,49 Euro (www.xantus-drinkcheck.de.)

Mehr lesen Sie am Donnerstag, 25. April,. in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.

Pragmatiker
25.04.2019
K.o.-Tropfen den Kampf angesagt: Pforzheimer Student entwickelt spezielles Armband

Ob Mädels das von der Atmo her unbedingt antörnt, wenn die anderen Partygänger im Club sehen, dass man ihnen misstraut? Sinnvoller ist es, sein Getränk nicht unbeaufsichtigt herumstehen zu lassen beziehungsweise es auszutrinken. mehr...

Wahrsager
25.04.2019
K.o.-Tropfen den Kampf angesagt: Pforzheimer Student entwickelt spezielles Armband

[QUOTE=Pragmatiker;317247]Ob Mädels das von der Atmo her unbedingt antörnt, wenn die anderen Partygänger im Club sehen, dass man ihnen misstraut? Sinnvoller ist es, sein Getränk nicht unbeaufsichtigt herumstehen zu lassen beziehungsweise es auszutrinken.[/QUOTE] Und wenn die Mädels krampfhaft ihr Glas festheben und es im Auge behalten müssen, ist die "Atmo" ja viel besser. Fällt auch nicht auf...und... zum ständigen leertrinken würde ich sie auch nicht annimieren. mehr...

Meiricher
25.04.2019
K.o.-Tropfen den Kampf angesagt: Pforzheimer Student entwickelt spezielles Armband

Sinnvoller ist es, die dingfest zu machen und aufs härteste zu bestrafen, die das Zeug kaufen und einsetzen. So einem Pack gehört das Handwerk gelegt! eventuell könnte man auch einen besseren Schutz dadurch erreichen, dass Gläser mit Deckeln vershen werden. Aber Ziel muss es sein, solche kerle zu schnappen und zu bestrafen.... mehr...

Ladygaga
25.04.2019
K.o.-Tropfen den Kampf angesagt: Pforzheimer Student entwickelt spezielles Armband

Interessant wäre es zu wissen, in wie vielen Fällen die sog. K.O. Tropfen als Auslöser für sog. Straftaten gg. die sexuelle Selbstbestimmung nachgewiesen werden konnten. Der Nachweis muß relativ schnell durch die Entnahme einer Blutprobe geführt werden !! Vielmehr ist es m.E. so, daß einfach zu viel Hochprozentiges in kurzer Zeit getrunken wurde---sog. Sturztrunk und dadurch ein " Filmriss " entstand. mehr...