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Die Stadt in Schieflage ...
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... und als Provisorium. Fotos: Frei

Kolumne: Pforzheim präsentiert sich zeitweise recht ramponiert

Hoffentlich ist das kein Sinnbild für den Zustand der Stadt Pforzheim. Denn wochenlang grüßte, auf der B 294 aus Richtung Bauschlott/Autobahnanschlussstelle Nord kommend, am Stadteingang ein demoliertes Ortsschild. Der Goldstadtglanz hatte Dellen bekommen und war in Schieflage geraten.

Mittlerweile wurde das ramponierte Schild durch ein kleineres Provisorium ersetzt.

Doch bis hier wieder eine originalgetreue Hinweistafel steht, wird es noch dauern, war aus dem Rathaus zu erfahren. Warum? Darüber hat der städtische Pressesprecher Stefan Baust informiert: „Eine Ortstafel kostet ohne Montage inklusive Rahmen und Mast rund 1000 Euro. Da üblicherweise auf ihrer Rückseite auf die folgende Ortschaft hingewiesen wird, haben wir nicht für jeden Standort einen Ersatz vorrätig, sondern bestellen nach Bedarf, so auch hier.“ Aufgrund einer ungewöhnlich langen Lieferzeit, das Schild war bereits im April beschädigt worden, sei daher ein Provisorium aufgestellt worden. Das werde natürlich entfernt, sobald das neue Schild steht.

Dann kann Pforzheim wieder schwarz auf gelb als Goldstadt glänzen.

Glücklicherweise, so Baust, sei in diesem Fall der Stadt der Schadensverursacher bekannt, „so dass wir die Rechnung weiterleiten werden. Im Falle einer Unfallflucht bleiben wir leider auf den Kosten sitzen.“

Und in Anbetracht der angespannten Finanzlage werden selbst „Kleinbeträge“ wie hier der Tausender lieber auf der Haben- statt auf Ausgabenseite vermerkt.