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08.03.2012

Konrad-Adenauer-Halle bereitet Kummer im Pforzheimer Rathaus

Pforzheim. Die Konrad-Adenauer-Halle auf dem Buckenberg bereitet den Verantwortlichen im Pforzheimer Rathaus Kummer. Bekanntlich musste Mitte Februar ein Handballspieler abgebrochen werden, weil Wasser durchs Dach eindrang und aufs Spielfeld tropfte.

Um die notwendigen ersten Sanierungen vorzunehmen, hat die Stadt für dieses Jahr 100 000 Euro eingeplant, wie die städtische Bauverwaltung am Donnerstag im Bauausschuss bekannt gab. Mittelfristig stelle sich die Frage, ob die Halle weiterhin für Vereins- Handballspiele auf hoeherem Niveau genutzt werden könne, sagte Baubuergermeister Alexander Uhlig. Dann müsste sie für mehr Geld ertüchtigt werden als im Fall einer reinen Nutzung für Schulsport und Trainingsbetrieb. Hinzu kommt, dass sich die Brandschutzbestimmungen verschaerft haben. Mit Blick auf Rauchabzug und schmale Rettungswege könnten nur noch 600 statt wie bislang 730 Besucher zu den Handballspielen in die 40 Jahre alte Halle kommen, die in den vergangenen fünf Jahren Sanierungskosten von rund 130000 Euro verursachte. Die bevorstehende Dachsanierung wird rund 14 Tage dauern und kann frühestens in den Pfingstferien stattfinden. Die Stadträte wünschten weitere Informationen zum Zustand der Halle und weiter anstehenden Sanierungskosten.

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