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Janina Reindl hat die Kleidungsschutzorganisation KO erfunden.  Foto: Tilo Keller 
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Chiara Alissa Estivariz Lopez (links) lässt die Passanten Raluca Landgraf (zweite von links) und Sophia Berger ein Model nach ihren Vorstellungen ankleiden.  Foto: Tilo Keller 

Konsum-Kritik in der Fußgängerzone: Mode-Aktivisten prangern Massenproduktion von Kleidung an

Pforzheim. Wer am Samstag in der Fußgängerzone neue Kleidung shoppen wollte, der stieß auf Widerstand. Studenten des Studiengangs Mode der Hochschule Pforzheim prangerten mit gleich zwei Aktionen die Massenproduktion von Kleidung an – und hinderten mit einer Menschenkette auch Kunden daran, Läden zu betreten.

Eine öffentliche Performance hatte Janina Reindl organisiert. Ihre Kleidungsschutzorganisation KO zielte auf die Verschmelzung einer Modemarke mit Performancekunst und vor allem mit Aktivismus.

Ruhiger ging es bei Chiara Alissa Estivariz Lopez zu, die unter dem Titel „Para.Sculb 1.0“ gebrauchte, „nutzlose“ Fallschirme in Mode verwandelte – und Passanten mit in ihren Design-Prozess einbezog.