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Laut Sozialbürgermeisterin Monika Müller sind die Kosten für die kostenlose Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer in Pforzheim nicht gedeckt.
Laut Sozialbürgermeisterin Monika Müller sind die Kosten für die kostenlose Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer in Pforzheim nicht gedeckt. © Symbolbild PZ
08.09.2016

Kosten nicht gedeckt: Migrationsberatung in finanzieller Not

Pforzheim. Eigentlich sei die kostenlose Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE) ab 27 Jahren eine Bundesaufgabe, stellt Sozialbürgermeisterin Monika Müller klar. Der Bund hat diese jedoch an Einrichtungen übertragen – in Pforzheim an Caritas und Diakonie. Deren Arbeit müsste er auch finanzieren – eigentlich. Denn laut Müller decken die Mittel, die das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) zur Verfügung stellt, die Kosten seit Jahren nicht.

Ein Umstand, auf den am Dienstag, 13. September, beim dritten bundesweiten Aktionstag zur Migrationsberatung aufmerksam gemacht werden soll. Ziel ist es, eine Erhöhung des Haushaltstitels im kommenden Jahr zu erreichen. Auch die MBE der Diakonie schlägt Alarm. Man könne mit der derzeitigen Personalausstattung dem Beratungsaufwand nicht gerecht werden.

Im Zuge der Sparmaßnahmen zur Haushaltskonsolidierung hat die Stadt für 2017 die Unterstützung von 7500 Euro an die Einrichtung gestrichen. Die Finanzierung sei „grundsätzlich nicht die Aufgabe von Land, Kommunen oder Einrichtungen, sondern die des Bamf“, stellt Müller klar.

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