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Die Folgen des Brandes werden die Firma Kramski noch einige Zeit beschäftigen. Foto: Ketterl
Die gute Zusammenarbeit loben Geschäftsführer Andreas Kramski (links), Prokuristin Sabine Torres-Kramski und Feuerwehr-Kommandant Sebastian Fischer. Foto: Ketterl
16.09.2016

Kramski erwartet Brandschaden in zweistelliger Millionenhöhe

Pforzheim. Zwei Millionen Euro Schaden? Schon am Mittwoch, dem Tag des Brands bei der Firma Kramski hatte Prokuristin Sabine Torres-Kramski betont, dass die Schätzung der Polizei der Realität wohl nicht standhalten werde. Sie behielt recht: Wie Geschäftsführer Andreas Kramski am Freitag auf einer Pressekonferenz bekanntgab, erwartet der Stanz- und Hybridteile-Hersteller einen Schaden in zweistelliger Millionenhöhe. Und auch eine Hoffnung, die Gründer Wiestaw Kramski geäußert hatte, musste die auf der Wilferdinger Höhe ansässige Firma nun revidieren.

Denn anders als zunächst erwartet, hat Kramski nun doch einen Produktionsausfall zu verkraften. Grund dafür sei, dass die Feuerwehr den in der Erodiererei ausgebrochenen Brand aus zwei Richtungen bekämpfen musste, erklärte Andreas Kramski. Daher sei die Öffnung des Brandschotts zwischen Werkzeugbau und Stanzerei nötig gewesen. Die Folge: Eine Rauchwolke zog bis in die Stanzerei, wo die Kombination aus Hitze, Löschmittel und Kunststoff einen starken Rostbefall auslöste.

Am Mittwoch war eine Startloch-Senkerodiermaschine in Brand geraten, vermutlich durch einen technischen Defekt.

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