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Die politischen Vertreter zusammen mit einigen Vertretern aus dem Handwerk.  Foto: Innung 

Kreishandwerkerschaft fordert Azubi-Ticket für den öffentlichen Nahverkehr

Pforzheim. Wieder äußerst gut besucht war das politische Saueressen der Kreishandwerkerschaft. Insgesamt 14 politische Vertreter, darunter die Bundestagsabgeordneten Katja Mast und Gunther Krichbaum sowie die Landtagsabgeordneten Erik Schweickert, Bernd Grimmer und Stefanie Seemann, stellten sich den Fragen des lokalen Handwerks ebenso wie die Vertreter der Fraktionen in Stadt- und Kreisrat.

Begrüßt wurde die große Runde dabei vom Kreishandwerksmeister Rolf Nagel, der sich wegen der zahlreich anstehenden Themen kurz fasste und das Wort sogleich an seinen Stellvertreter Frank Herrmann übergab. Austragungsort war das lokale Energie- und Bauberatungszentrum, welches für diese Veranstaltung den passenden Rahmen bot. Denn neben den zahlreichen Fragen zum Thema „Fachkräftemangel“ stand in der zweiten Runde vor allem das Thema „Klimawandel und was man dagegen tun kann“ auf der Tagesordnung. Hierbei stellte Herrmann gleich anfangs die Frage nach steuerlicher Abschreibungsmöglichkeit für handwerkliche Leistungen im Bereich der energetischen Sanierung. Angesprochen wurden aber auch die CO2-Bepreisung, die Machbarkeit der E-Mobilität, die derzeitige Energiepolitik sowie kommunale Programme bezüglich der energetischen Sanierung von privaten Bestandsgebäuden. Der Einstieg in den Abend fand aber mit dem Themenblock „Fachkräftemangel“ statt. Darunter wurden Fragen zur Wiedereinführung der Meisterpflicht, der Einführung einer Meisterprämie, zur handwerksorientierten Lehreraus- und -fortbildung sowie dem Fachkräfteeinwanderungsgesetz und der Forderung des Handwerks nach einem Azubi-Ticket im öffentlichen Nahverkehr zusammengefasst.

Zwischen diesen beiden Themenblöcken lag dann zeitlich gesehen das eigentliche Saueressen, für welches in diesem Jahr die Metzgerei Ast aus Dillweißenstein verantwortlich zeichnete. Das gereichte Essen ließ so gut wie keine Wünsche offen, so dass an den Tischen auch in der Pause munter und angeregt weiter diskutiert wurde.