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Symbolbild: Adobe Stock 

Krichbaum: Corona-Prämie muss Pflegekräften mit dem Juli-Gehalt gezahlt werden

Pforzheim. Für Beschäftigte in der Pflege in Baden-Württemberg wird im Juli eine „Corona-Prämie“ in Höhe von bis zu 1500 Euro gezahlt. „Damit wollen wir unsere Wertschätzung ausdrücken“, so der CDU-Bundestagsabgeordnete Gunther Krichbaum.

Caritasdirektor Frank-Johannes Lemke hatte ihm gegenüber auf die sehr kurze Frist verwiesen, in der die Pflegeeinrichtungen die Prämien bei den Pflegekassen beantragen konnten (die PZ berichtete).  Krichbaum stellte klar, dass Probleme bei den Anträgen nicht zulasten der Beschäftigten gehen werden. „Die Prämie muss von den Arbeitgebern mit dem Juli-Gehalt gezahlt werden. Wenn eine Einrichtung die Beantragung versäumt, geht dies nicht zulasten der Beschäftigten.“ Von einer „Luftnummer“ könne nicht gesprochen werden. Die Beschäftigten dürften nicht die Leidtragenden sein, wenn Arbeitgeber die Beantragung versäumt hätten.  Das Gesetz, das Ende Mai in Kraft trat, sieht vor, dass die Länder die Prämie des Bundes um bis zu 500 Euro aufstocken können. „Es kam zu Verzögerungen, weil die Länder erst nach und nach ihre Bereitschaft erklärten, sich zu beteiligen.“ Seit Ende Mai hätten sich aber alle darauf vorbereiten können.