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Häuser statt Autos: Auf dem Parkplatz an der Kallhardtstraße soll gebaut werden.  Foto: PZ-Archiv/Meyer 

Kritik am Projekt „Wohnen an der Kallhardtstraße“ - Parkhaus für 400 Autos gefordert

Pforzheim. Die drei Stadträte der Freien Wähler Pforzheim, Carol Braun, Hans-Joachim Haegele und Michael Schwarz, kritisieren die vorgesehene Wohnbebauung an der Kallhardtstraße. Wiederum durch einen teuren städtebaulichen Wettbewerb – wie beim ZOB Süd – wolle Baubürgermeisterin Schüssler Pforzheim weiterentwickeln.

„Das Problem dieses Quartiers ist der Parkraum, auch für die Besucher der angrenzenden Anwohner, IHK, des Reuchlinhauses, der Gastro-Szene und des Kupferdächle.“

Das Problem besteht darin, dass die Preisträger sich ungenügend mit dem Problem dieses Quartier und der Bleichstraße/Hafner-Areal auseinandergesetzt haben“, heißt es in einer Pressemitteilung der Freien Wähler, die im Gemeinderat Teil der FDP/FW/UB/LED-Fraktion sind. Schon beim neukonzipierten Hafner-Areal in unmittelbarer Nähe zur Kallhardtstraße sei ein Parkkonzept nicht berücksichtigt und die fatalen Auswirkungen seien jedermann bekannt.

„Die Freien Wähler stehen für Wohnbau, aber können dem Projekt Kallhardtstraße nur näher treten, wenn hier eine Quartiersgarage für bis zu 400 Fahrzeuge entsteht.“ Man solle sich an der Sanierung Brötzingens in den 1980er-Jahren orientieren, als auch Parkraum deutlich über die Bedürfnisse der Anwohner hinaus geschaffen worden sei.