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Nichts als Steine: die Mittelinsel an der Wilhelmstraße. Foto: Baumgärtel
Nichts als Steine: die Mittelinsel an der Wilhelmstraße. Foto: Baumgärtel
So wie hier unweit des Gasometers, sollten die Stauden laut Stadtverwaltung in einem Jahr aussehen. Foto: Stadt Pforzheim
So wie hier unweit des Gasometers, sollten die Stauden laut Stadtverwaltung in einem Jahr aussehen. Foto: Stadt Pforzheim
24.05.2019

Kritik an "Schotterwüste": Hohenwarter Mittelinsel missfällt Ortschaftsräten

Pforzheim-Hohenwart. Der kleine Dorfplatz an der Wilhelmstraße im Hohenwarter Ortskern ist manchem Ortschaftsrat ein Dorn im Auge. Und das, seit die Stadtgärtnerei die Mittelinsel geschottert hat. Von einer „Schotterwüste“ spricht FW-Ortschaftsrat Stephan Banschbach am Mittwoch im Ratssaal aufgebracht. Bereits in der Sitzung im April hatte er die Umgestaltung moniert. Man habe nicht nur den Platz verschandelt, sondern auch die Bäume beschädigt. SPD-Rat Norbert Könne schließt sich der Kritik an.

Seitens der Stadtverwaltung heißt es auf PZ-Anfrage, das Grünflächen- und Tiefbauamt habe sich für eine Bepflanzung mit Stauden entscheiden, nachdem die beiden Bäume auf der Mittelinsel das Erdreich völlig durchwurzelt hätten. Innerhalb eines Jahres solle sich jetzt eine „ansprechende und teilweise blühende Staudenmischpflanzung“ entwickeln, so Sprecher Stefan Baust. „Die Schottersteine werden dann nicht mehr zu sehen sein – sie dienen ausschließlich als Verdunstungsschutz und Mulchschicht, um den Wildkrautwuchs zu unterdrücken.“ Eine Blumenmischung hätte sich dort nicht realisieren lassen, dafür ist der Standort schlichtweg zu schattig.

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