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Witzige Texte: Dieter Huthmacher in der Alten Kelter von Stein. Foto: Roller
Witzige Texte: Dieter Huthmacher in der Alten Kelter von Stein. Foto: Roller
29.09.2017

„Kultur im Ort“ mit Dieter Huthmacher in Königsbach-Stein

Königsbach-Stein. Dass Lachen gesund ist und jung hält, scheint man auch beim Netzwerk 60 plus zu wissen. Warum sonst hätte man wohl den Liedermacher Dieter Huthmacher in die Alte Kelter nach Stein eingeladen? Mit seinem Auftritt ging die Veranstaltungsreihe „Kultur im Ort“ für dieses Jahr zu Ende.

Gut zwei Stunden lang hat Huthmacher die Besucher immer wieder zum Lachen brachte. Im Gepäck hatte er nicht nur eine ganze Menge Lieder, sondern auch Wortspiele, Dialoge und Witze. Und über was ließe sich besser scherzen, als über die Tücken der modernen Kommunikationselektronik? Der Gast konnte sich noch an die Zeiten erinnern, als Handys so groß waren wie Koffer. „Heute muss man dreimal gucken und hat es immer noch nicht gefunden“, bemerkte er.

Überhaupt hat sich viel verändert. So ist dem Liedermacher etwa aufgefallen, dass Köche mittlerweile berühmter sind als ihr Essen. „Da ist die Rechnung, satter als man vom Essen wird.“ Viele von ihnen sind im Fernsehen omnipräsent. Für Huthmacher Grund genug, ein Lied zu schreiben über den „Kronenwirt von Klatt“. Er war aber nicht der Einzige, den der Liedermacher an diesem Abend besang: Er trällerte über Nachbarschaftsstreitigkeiten, über Pforzheim und über Leute, die überall mitmachen. Sei es beim Kaufen von Wanderschuhen „Made in China“ oder beim Gang ins Fitness-Studio. Sein Publikum forderte Huthmacher immer wieder zum Mitsingen auf. Anfangs noch verhalten, später immer kräftiger, wurde der Bitte Folge geleistet.

Michaela Bruder und Ernst Fuchs, die beiden Koordinatoren, zogen für „Kultur im Ort“ mit ihren sechs Veranstaltungen ein positives Fazit. Die beiden Koordinatoren sagten, es sei ein großer Erfolg gewesen. Sowohl, was den Zuspruch des Publikums betrifft, als auch in Bezug auf die Vielfältigkeit des Angebots. Besonders gut fanden die beiden, dass sich Vereine und Personen aus beiden Ortsteilen ehrenamtlich beteiligt haben. Eine Fortsetzung im nächsten Jahr ist geplant.