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Mit den Mitteln des Theaters stellt die Karl-Friedrich-Schule Eutingen, der Lehrer Frank Hutt mit den Schülerinnen Elona und Fatjona (von links), ihre Umsetzung des Kulturfahrplans vor.
Mit den Mitteln des Theaters stellt die Karl-Friedrich-Schule Eutingen, der Lehrer Frank Hutt mit den Schülerinnen Elona und Fatjona (von links), ihre Umsetzung des Kulturfahrplans vor.
20.10.2016

Kultur nach Plan: Kulturelle Bildung an Schulen

Pforzheim. Wer unter dem Begriff „kulturelle Bildung“ einfach nur versteht, dass Schüler Kunstwerke und dazugehörige Begrifflichkeiten auswendig lernen, der irrt gewaltig: Kulturelle Bildung bietet, mit den Mitteln von Kunst und Literatur und deren aktivem kreativem, teils spielerischem Einsatz, einen Zugang und ein Verständnis für die Welt, die eigene nähere Umgebung und das Leben darin.

„Kulturfahrplan“ heißt das landesweite Projekt, mit dessen Hilfe kulturelle Bildung an Schulen vertieft und gründlich durchkonzipiert vermittelt werden soll, und in Pforzheim sind es drei Schulen, die daran teilnehmen. Im Beisein der zuständigen Rathaus-Fachfrau Claudia Baumbusch und der für Pforzheim zuständigen Kulturagentin des Programms, Tina Züscher, haben sie gestern ihre Projekte vorgestellt. Es sind die Alfons-Kern-Schule, Berufsbildungseinrichtung mit 1200 Schülern, die Insel-Grundschule (350 Schüler, 89 Prozent davon mit Migrationshintergrund aus insgesamt 25 Nationen) und die Karl-Friedrich-Grund- und Werkrealschule Eutingen (400 Schüler). So steht im Kulturfahrplan „Aktiv kreative Schule sein“ der Alfons-Kern-Schule, landesweit der einzigen Berufsschule im Projekt, der Ausbau bestehender Kontakte vor allem zum Theater im Mittelpunkt, dazu die Beteiligung von immer mehr Klassen – alles auf freiwilliger Basis.

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