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Im „Stadtlabor“ im Rathauspavillon können sich Kinder ab Januar kreativ mit der Architektur ihrer Stadt auseinandersetzen – beispielsweise mithilfe von Konstruktionen aus Bambus, wie sie Claudia Baumbusch hier zeigt. Foto: Ketterl
Im „Stadtlabor“ im Rathauspavillon können sich Kinder ab Januar kreativ mit der Architektur ihrer Stadt auseinandersetzen – beispielsweise mithilfe von Konstruktionen aus Bambus, wie sie Claudia Baumbusch hier zeigt. Foto: Ketterl
21.12.2015

Kulturamt richtet „Stadtlabor“ ein

Pforzheim. „60 bis 70 Prozent der Kinder und Jugendlichen, die hier aufwachsen, kennen keine familiäre Überlieferung zur Stadtgeschichte Pforzheims“, weiß Claudia Baumbusch, Beauftragte für kulturelle Bildung.

Vor dem Hintergrund der starken Zuwanderung sei es besonders notwendig, den Blick der hier lebenden Kinder zu schulen. Dafür sorgt Baumbusch mit 18 freiberuflichen Mitarbeitern bei „Stadtforscher“-Touren. Ziel ist es, heranwachsende Generationen an Stadtplanung und Gestaltung Pforzheims zu beteiligen. „Bislang fehlte allerdings ein Raum, in dem die Kinder nach ihrer Stadterkundung kreativ werden können“, sagt Baumbusch.

Derzeit wird daher im Erdgeschoss des Rathauspavillons ein „Stadtlabor“ eingerichtet, das ab Januar von Kitagruppen und Schulklassen als Atelier genutzt werden kann. Das „Stadtlabor“ soll als Schaufenster dienen und die stadtpädagogische Arbeit für Passanten sichtbar machen. Zudem werden künftig Ausstellungen und Vorträge im Rathauspavillon stattfinden. Andere Veranstaltungen wie Flohmarkt oder Kunstausstellungen wird es dort dann vorerst nicht mehr geben.

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