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Kunst im Stadtgarten, die nicht allen gefällt.
Kunst im Stadtgarten, die nicht allen gefällt.
29.04.2011

Kunst im Stadtgarten, die manchen zu beliebig ist

PFORZHEIM. Bald sieben Jahre ist es her, dass im Stadtgarten vom Verein "Pforzheim mitgestalten" mit Unterstützung der Werner-Wild-Stiftung fünf Plastiken von fünf Künstlern aus den unterschiedlichsten Materialen aufgestellt wurden aus Marmor, Bronze, Holz, Buntsandstein und Stahl. Sie sollten, wie damals betont wurde, "den Betrachter dazu verführen, durch vorsichtiges Befühlen und Betasten die Einheit zwischen Mensch, Kunst und Natur bewusst zu machen. Die damalige Oberbürgermeisterin enthüllte die Kunstwerke, dem auch ihr Nachfolger Gert Hager als amtierender Kulturbürgermeister beiwohnte.

Jetzt muss Hager als OB und weiterhin für die Kultur zuständiger Dezernent möglicherwiese eine Entscheidung mittragen oder gar treffen, dass diese Kunst aus dem Stadtgarten verschwindet. Temporär oder für immer. Denn sie ist manchen zu beliebig. Im Kulturausschuss des Gemeinderats war man jedenfalls der Meinung, dass sie zu den jetzt im Umfeld des Reuchlinhauses aufgestellten Plastiken von Peter Jacobi überhaupt nicht passen.