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Dank finanzieller Förderung des Landes kann das Aus- und Weiterbildungszentrum der Bauinnung neu restauriert werden. 

Land fördert Modernisierung des Ausbildungszentrums der Bauinnung Pforzheim-Enzkreis mit 530.000 Euro

Pforzheim/Stuttgart. Das Aus- und Weiterbildungszentrum der Bauinnung in der Westlichen Karl-Friedrich-Straße kann nun gründlich modernisiert werden. Hierfür stellt das Land 530.000 Euro bereit. Der Landeszuschuss für die Erneuerung und den Ausbau der überbetrieblichen Berufsbildungsstätte deckt 25 Prozent der Kosten ab. „Das ist ein gutes Zeichen für die Ausbildung und Qualifizierung von Fachkräften im Maurer- und Stahlbetonhandwerk in unserer Region“ kommentieren der FDP-Fraktionsvorsitzende im Landtag, Hans-Ulrich Rülke und Erik Schweickert, Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses des Landtags, die Mitteilung über den Zuschuss.

Das denkmalgeschützte Gebäude in der Westlichen Karl-Friedrich-Straße (ehemalige Maschinenfirma Pitzmann & Pfeiffer) wird von der Bauinnung bereits seit Jahren als Ausbildungszentrum genutzt. Mit der jetzt geplanten grundlegenden Modernisierung können nicht nur bauliche und technische Mängel behoben werden. Es wird nun auch funktional auf die Bedürfnisse als Ausbildungszentrum ausgerichtet, in dem Fachkräfte auch auf höchstem technischem Niveau ausgebildet werden.

Insgesamt belaufen sich die Kosten für die Modernisierung und Umstrukturierung der Werkhallen, der Sanitär- und Aufenthaltsräume sowie der Verwaltungsräume im Innenbereich und der Fassade auf über 2,1 Millionen Euro. Auch der Bund beteiligt sich mit 45 Prozent an den Kosten. Die Bauinnung Pforzheim-Enzkreis selbst investiert in das Berufsbildungszentrum knapp 640.000 Euro.

Für Erik Schweickert ist diese Förderung auch eine Honorierung der Anstrengungen der Betriebe der Bauinnung. „Die Bauinnung ist auch eine Selbsthilfeeinrichtung der Wirtschaft, die mit einer überbetrieblichen Berufsbildungsstätte die Qualität der Arbeit und die fachgerechte Bauausführung organisiert. Diese Investition sichert die Standards und Innovation im Baubereich“, so Schweickert.