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„Wir brauchen das jüdische Leben“, sagte Michael Blume bei seinem Vortrag in der Synagoge im Rahmen der Woche der Brüderlichkeit. Rechts die Pforzheimer Integrationsbeauftragte Anita Gondek. Foto: Seibel
„Wir brauchen das jüdische Leben“, sagte Michael Blume bei seinem Vortrag in der Synagoge im Rahmen der Woche der Brüderlichkeit. Rechts die Pforzheimer Integrationsbeauftragte Anita Gondek. Foto: Seibel
13.03.2019

Landesbeauftragter gegen Antisemitismus klärt auf: Der Hass ist da

Pforzheim. Vor 15 Jahren noch, so Michael Blume, habe er nicht geglaubt, dass es eine Stelle wie seine einmal brauchen würde. Inzwischen ist klar, dass er sich getäuscht hat. Als Landesbeauftragter gegen Antisemitismus sieht er sich mit einem deutlichen Erstarken des Hasses und der Hetze gegen Juden in Deutschland konfrontiert. Dabei sieht er nicht nur diese, sondern die gesamte Demokratie dadurch bedroht.

.Der promovierte Religions- und Politikwissenschaftler war im Rahmen der Woche der Brüderlichkeit in die Synagoge gekommen, um über Entstehung, Gefahren und das neuerliche Aufblühen des Antisemitismus nicht nur in Deutschland, sondern weltweit zu sprechen. Eine Ursache dafür findet er vor allem in einer Medienkrise, hervorgerufen und befeuert vor allem durch die neuen Medien im Internet. Verschwörungsmythen würden insbesondere dadurch verbreitet und setzten sich in den Köpfen der dafür Anfälligen fest.

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