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Landesvater Mappus drückt die Schulbank in Pforzheim © Seibel
08.12.2010

Landesvater Mappus drückt die Schulbank in Pforzheim

PFORZHEIM. Ministerpräsident Stefan Mappus hat am Mittwoch zwei Pforzheimer Schulen besucht. Zuerst eröffnete er die Fachschule für Wirtschaft an der Ludwig-Erhard-Schule. An dieser neuen Fachschule lernen seit diesem Schuljahr 29 Schüler im Alter zwischen 19 und 38 Jahren, die alle bereits eine Ausbildung oder Berufserfahrung vorweisen können. Eine von ihnen ist Klassensprecherin Susanne Dahles, die als ausgebildete Bürofachfrau die Fortbildungsmöglichkeit nützt, um sich zum staatlich geprüften Betriebswirtin im Bereich Gesundheitsökonomie weiter zu bilden.

Bildergalerie: Ministerpräsident Mappus zu Besuch in der Ludwig-Erhard-Schule

Das zweite Profil, das die Schüler nach zwei Jahren belegen können ist Internationales Management. Mappus betonte, dass durch die neue Fachschule "eine Bereicherung für den Schulstandort Pforzheim" sei. Außerdem stellte der Christdemokrat fest, dass das "berufliche Bildungssystem im Ausland ein hohes Ansehen genieße" . Baubürgermeister Alexander Uhlig stellte in Aussicht, dass die Schulpavillions in der mittelfristigen Finanzplanung aufgenommen worden seien, so dass die Sanierung der Gebäude "auf dem Radar" sei.

Bildergalerie: Stefan Mappus besucht die Brötzinger Schule

Im Anschluss besuchte Mappus die Brötzinger Schule, an der 470 Schüler in 22 Klassen lernen, davon sind 15 Klassen im Ganztagesbetrieb. Von Februar 2008 bis Juli 2010 wurde die Schule für 12,5 Millionen Euro saniert und umgebaut. Dies geschah nach Angaben von Schulleiter Wolfgang Müller bei laufenden Schulbetrieb: Lärm, Staub, Schmutz und mehrere Umzüge begleiteten die Schüler und Lehrer.

Der Landesvater besichtigte die neu hergerichtete Sporthalle, in die rund 800 000 Euro investiert wurde, schaute sich die Sprachförderung in einer ersten Klasse an, die sowohl von einer deutschen als auch von einem türkischen Lehrkraft unterrichtet werden und hörte sich die Ängste der Schulabgänger an, die befürchten mit ihrem Hauptschulabschluss keine Lehrstelle zu bekommen. Der zweifache Vater sprach den Neuntklässlern Mut zu, dass Noten zwar wichtig seien, aber auch andere Qualitäten zählen würden. dok

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