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Kommunalpolitik vor Ort: 40 Stadträte prägen die Geschicke Pforzheims – oder auch nicht. Foto: PZ-Archiv
Kommunalpolitik vor Ort: 40 Stadträte prägen die Geschicke Pforzheims – oder auch nicht. Foto: PZ-Archiv
Wenn der Geschäftsführende Verleger Thomas Satinsky (rechts) und PZ-Chefredakteur Magnus Schlecht ihren Dialog „Lass uns über … reden“ pflegen, ist das nächste Gesprächsthema in Pforzheim gesetzt.  
Wenn der Geschäftsführende Verleger Thomas Satinsky (rechts) und PZ-Chefredakteur Magnus Schlecht ihren Dialog „Lass uns über … reden“ pflegen, ist das nächste Gesprächsthema in Pforzheim gesetzt.   © Seibel
18.11.2016

„Lass uns über den Gemeinderat reden“ - der PZ-Dialog mit Satinsky und Schlecht

Sie sorgen immer für Aufmerksamkeit und Diskussionen, zuweilen sogar für Theaterdonner hinter den Kulissen. Aber wenn der Geschäftsführende Verleger Thomas Satinsky und PZ-Chefredakteur Magnus Schlecht ihren Dialog „Lass uns über … reden“ pflegen, ist das nächste Gesprächsthema in der Stadt gesetzt. Dieses Mal ist es keine Person, die mit kritischen Augen durchleuchtet wird, sondern ein gewähltes Gremium – der Pforzheimer Gemeinderat.

Im Gespräch zwischen Satinsky und Schlecht geht es um schwierige Mehrheitsverhältnisse, aber auch um fehlende Persönlichkeiten – und vor allem darum, dass sich die Stadträte in schwierigen Zeiten mehr mit sich selbst beschäftigen als mit dem Schicksal der Stadt, das sie eigentlich lenken sollten.

„Die Stadt Pforzheim hat einen besseren Gemeinderat verdient“, bilanziert Satinsky. Die Zersplitterung des Gremiums in elf Parteien und Gruppierungen hindere die Stadt daran, wichtige Projekte gemeinsam und zügig voran zu bringen. Es gebe zu oft sinnlosen Streit. „Es fehlt an Köpfen, die eine klare Linie vorgeben, die die Stadt strategisch weiterbringen“, wertet Schlecht. Andere Gemeinderäte, so der Chefredakteur, würden „tatsächlich viel selbstbewusster“ auftreten, wie zum Beispiel in Mühlacker. 

Den großen Dialog mit hohem Streitwert über den 40 Stadträte zählenden Pforzheimer Gemeinderat lesen Sie am Samstag in der Pforzheimer Zeitung“, im E-Paper der PZ und als PZ-Plus-Abonnent auf PZ-news.

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