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Der Liberianer Clarence Benson berichtet den Schülern der Inselrealschule über die Verwendung der Spendengelder des „Lauf für das Leben“. Foto: Meyer
Der Liberianer Clarence Benson berichtet den Schülern der Inselrealschule über die Verwendung der Spendengelder des „Lauf für das Leben“. Foto: Meyer
27.09.2017

Lauf für das Leben“: Mit vielen Schritten zur Nähmaschine

„Wisst Ihr wirklich, was Hunger bedeutet?“, fragt Pastor Clarence Benson die Schüler der Insel-Realschule auf Englisch. „Ich glaube nicht, dass ein typischer Deutscher weiß, was Hunger ist.“Der Vortrag ist dem achten Spendenlauf der evangelisch-methodistischen Kirche Pforzheims, dem sogenannten „Lauf für das Leben“ 2014, gewidmet, als 1450 Läufer rund 127 000 Euro Spendengelder für Liberia sammelten und an dem auch rund 20 der anwesenden Schüler teilnahmen.

Ausführlich schildert der methodistische Pastor den rund 90 Schülern der siebten Klassenstufe und der 6b die gesellschaftliche Situation in Liberia. Benson erzählt von ehemaligen Kindersoldaten, die keine Bildung genießen konnten und von vielen Mädchen, die in die Prostitution gezwungen werden.

Seit 2013 betreut Benson zwei große Projekte der evangelisch-methodistischen Kirche in Liberia, die Kindern und jungen Menschen helfen sollen, Schulbildung und auch eine berufliche Ausbildung zu erhalten. Von den Spendengeldern des Laufes 2014 wurden unter anderem Nähmaschinen zu einem Preis von 175 US-Dollar pro Exemplar gekauft, welche nun bei der Ausbildung junger Frauen zum Einsatz kommen. Der nächste „Lauf für das Leben“ wird am Samstag, 2018 stattfinden.

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