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Schlüsselübergabe an der Mühlstraße: Dirk Zeuchner, Oliver Keppler, Heinz-Jürgen Klutz (alle Lebenshilfe) und Architekt Peter Gloss (von links).
Schlüsselübergabe an der Mühlstraße: Dirk Zeuchner, Oliver Keppler, Heinz-Jürgen Klutz (alle Lebenshilfe) und Architekt Peter Gloss (von links).
Der Architekt Peter Gloss erläutert den Besuchern bei der Feierstunde die Vorzüge der Räumlichkeiten des Lebenshilfehauses. Fotos: Ketterl
Der Architekt Peter Gloss erläutert den Besuchern bei der Feierstunde die Vorzüge der Räumlichkeiten des Lebenshilfehauses. Fotos: Ketterl
23.09.2016

Lebenshilfehaus in Brötzingen eingeweiht

Pforzheim. Welch ein Unterschied zum Spatenstich: Vor zwei Jahren trommelten noch rund 50 wütende Anwohner an der Mühlstraße in Brötzingen auf Kochtöpfe, dass die Redner ihr eigenes Wort nicht verstanden – Ruhe hingegen und gesittetes Klima hingegen am Freitag bei der Einweihung des Lebenshilfehauses. Gleichwohl hatte Heinz-Jürgen Klutz – man weiß ja nie – beim Polizeirevier Süd vorsorglich Präsenz-Streifen erbeten. Bürgerverein und Einzelhandel hatten damals gebarmt, dass zusätzlich zur ohnehin angespannten Parksituation durch den Lebenshilfe-Bau 50 Parkplätze in zentraler Lage wegfallen würden (die „Pforzheimer Zeitung“ berichtete).

Nun also sind Fakten geschaffen worden, und Besucher des heute stattfindenden „Brötzinger Samstags“ können sich ein eigenes Bild davon machen. Es ist ein Haus entstanden, in dem behinderte und nicht behinderte Menschen wohnen, gar das Experiment einer inklusiven Wohngemeinschaft gewagt wird. Ein barrierefreies Niedrigenergiehaus mit großem Innenhof, einer speziellen Autismus-Praxis, lichtdurchfluteten Räumen, multifunktional – wenngleich mit kleineren Unzulänglichkeiten, die man sich bemühe, in den Griff zu bekommen, räumte Dirk Zeuchner, mit Oliver Keppler Geschäftsführer der Lebenshilfe, ein.

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