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Brezeln für alle: die württembergische Brezelkönigin Tatjana Moosmayer mit Innungsobermeister Martin Reinhardt und den Oechsle-Fest-Besuchern Gerhard Ege, Werner und Cornelia Hahnke, Anneliese Klimpke, Sibylle Ege und Stefan Eberhardt (von links).  Foto: Ketterl 
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Finden Brezeln zum Anbeißen: Witzemacher „Olli“ Gimber und die württembergische Brezelkönigin Tatjana Moosmayer.  Foto: Ketterl 

Leckere Premiere beim Oechsle Fest: „Olli“ löst das Brezel-Rätsel

Pforzheim. Welche ist denn nun besser: die Brezel aus Baden oder jene aus Württemberg? Moderator und Witzemacher „Olli“ Gimber bringt es am Ende dieser launigen Einlage auf den Punkt: „Ganz egal – Hauptsache frisch und von einem regionalen Bäcker gebacken.“ Etliche solcher Handwerker stellen sich an diesem Montagabend der ersten badisch-schwäbischen Brezelprüfung, die die Bäckerinnung Nordschwarzwald um ihren Obermeister Martin Reinhardt aus Knittlingen auf die Oechsle-Fest-Bühne bringt.

Das Publikum kann dabei lauschen, lachen und natürlich kosten. Und es erfährt nebenbei Interessantes über eine Backware, mit der jeder Bäcker gerne glänzt.

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Brezelprüfung beim Oechsle Fest

Glanz in die Veranstaltung bringt die württembergische Brezelkönigin Tatjana Moosmayer, die aus Laupheim angereist ist und erstmals in der Goldstadt weilt. Dieser Auftritt sei schon etwas ganz Besonderes, sagt die 24-jährige gelernte Bäckereifachverkäuferin, die selbst goldbraun gebackene, rösche Brezeln bevorzugt. Noch einer adelt diese Premiere: Joachim Wohlfeil, der Präsident der Handwerkskammer Karlsruhe. Ihm imponiert, „dass sich das Bäckerhandwerk von einer anderen Seite zeigt und vor großem Publikum präsentiert“, sagt Wohlfeil im PZ-Gespräch. Respekt hat er vor den handwerklich so geschickten Kollegen: „Wer schon einmal selbst versucht hat, eine Brezel zu schlingen, weiß, wie kompliziert das ist.“

Startschuss für 33. Pforzheimer Oechsle Fest
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Startschuss für 33. Pforzheimer Oechsle Fest

Können und Geschick der hiesigen Bäcker begutachtet Prüfer Ernst Schwefel vom Deutschen Brotinstitut. Gemeinsam mit Obermeister Reinhardt erklärt er etwa, dass die ordnungsliebenden Schwaben den Bauch der Brezel akkurat einschneiden, während Badener ob ihres Freiheitsdrangs den Brezelbauch dort aufplatzen ließen, wo er wolle. Hüben wie drüben lautet die Lösung des Brezel-Rätsels: „Schmecken muss sie“, wie Schwefel betont. „Olli“ fügt feixend hinzu: „Und am besten schmeckt es, wenn’s nix kostet.“

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