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Finissage in gemütlicher Runde: Zum Ende der Ausstellung gibt es Gelegenheit, sich über Gesehenes und Erlebtes bei einem Abendessen auszutauschen. Foto: Läuter
Finissage in gemütlicher Runde: Zum Ende der Ausstellung gibt es Gelegenheit, sich über Gesehenes und Erlebtes bei einem Abendessen auszutauschen. Foto: Läuter
03.08.2015

Leerstand in der Innenstadt mit Leben erfüllt

Mehr als zufrieden haben sich am Sonntagabend die Veranstalter der Ausstellung „Ohne Titel. Wahrnehmung“ bei der Finissage in der Bahnhofstraße gezeigt. „Wir waren sehr positiv überrascht“, so Lydia Schubert, Vorsitzende des eigens gegründeten Vereins „Leerstand als Freiraum“. Die Ausstellung sei sehr gut und von unterschiedlichsten Menschen besucht worden. Darunter Künstler und Kreative der Stadt, der Oberbürgermeister, Studenten, aber auch einige Passanten und eine siebte Klasse der Südstadtschule. „Die waren so neugierig, haben alles angeschaut, das war super“, freut sich Schubert.

Schüler möchten Schubert und ihre Mitstreiter künftig gerne mehr in den neuen Ausstellungsräumen in der Östlichen 7 begrüßen, sagen sie. Bis dahin aber gebe es noch einiges zu tun, die Eröffnung werde voraussichtlich erst Ende Oktober oder Anfang November stattfinden. Dann allerdings habe man dank der Stadt einen vorerst dauerhafteren Platz.

In ungezwungener Runde mit selbst gemachtem Essen konnten sich die rund 20 Teilnehmer der Finissage darüber austauschen, was sie erlebt und gesehen haben, sich über das Stadtleben unterhalten, noch ein letztes Mal durch die vielseitige und von der PZ unterstützte Ausstellung gehen oder einfach zur Ruhe kommen.

Letzteres taten nach ereignisreichen Wochen, die eigentlich um 18 Uhr abends enden sollten, bis auf eine Ausnahme aber doch bis spät in die Nacht dauerten, wie Schubert verriet, wohl vor allem die Veranstalter. Dabei zogen sich die Abende nicht etwa, weil wilde Studentenpartys gefeiert wurden, sondern weil sich Veranstalter, Künstler und Besucher angeregt und intensiv austauschten.

Und weil sich viele gefreut hatten, endlich Studenten und ein kreatives subkulturelles Angebot mitten im Herzen der Goldstadt zu finden.