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Erfolgreich im Arbeitsmarkt: der Koch Benjamin Dickehut im Sommer 2016 an seiner ehemaligen Ausbildungsstätte „Goldener Anker“. Projektleiterin Anette Weiss, Georg Milo von der IHK, Karin Frommherz (Dehoga) und die Geschäftsführerin von Q-Prints, Ute Hötzer (von links), garantieren eine Qualifizierung in Modulen.
Erfolgreich im Arbeitsmarkt: der Koch Benjamin Dickehut im Sommer 2016 an seiner ehemaligen Ausbildungsstätte „Goldener Anker“. Projektleiterin Anette Weiss, Georg Milo von der IHK, Karin Frommherz (Dehoga) und die Geschäftsführerin von Q-Prints, Ute Hötzer (von links), garantieren eine Qualifizierung in Modulen.
26.09.2016

Lern-Restaurant „Goldener Anker“ in Dillweißenstein soll weiter ausbilden

Oberbürgermeister Gert Hager und Sozialbürgermeisterin Monika Müller wollen das Erprobungsrestaurant „Goldener Anker“ in Dillweißenstein für die nächsten zwei Jahre auf sichere Beine stellen: Sie haben eine Beilage unterzeichnet, die die Finanzierung des Vorhabens für 2017 bis 2019 mit insgesamt 285 000 Euro aus dem Topf der kommunalen Beschäftigungsförderung vorsieht.

Seit zehn Jahren werden dort junge Langzeitarbeitslose mit Hilfe von Modulen qualifiziert und ausgebildet. Dem Vorschlag der Verwaltung ist anscheinend eine detaillierte Untersuchung einer Arbeitsgruppe unter Federführung des Jobcenters vorausgegangen. Sie kommt zu dem Ergebnis – entgegen früherer Kritik an der Transparenz der Finanzierung durch den Qualifizierungsträger Q-Prints – das qualitativ gute Arbeit zu einem verträglichen Preis geleistet wird. Allerdings bestehe weiterer Optimierungsbedarf, um wirtschaftlicher zu agieren, heißt es. Der Anker trage auch zur Fachkräftesicherung bei, argumentiert die Stadtverwaltung. Und da die Gesellschaft für Beschäftigung und betriebliche Eingliederung den Gastrobereich im Rahmen ihrer Neustrukturierung in Kürze einstellt (die PZ berichtete), sei der Bedarf am Angebot des Goldenen Anker um so höher, heißt es.

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