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Ein Teil des Erdgeschosses im ehemaligen Wal-Mart-Gebäude wird das Domizil für die Stiftung, zeigt Uwe Hück (links) Architekt Klaus Winkler.
Ein Teil des Erdgeschosses im ehemaligen Wal-Mart-Gebäude wird das Domizil für die Stiftung, zeigt Uwe Hück (links) Architekt Klaus Winkler.
Überzeugt vom Erfolg der Lernstiftung: Rolf Constantin (Elterninitiative), Susanne Schorer (Stiftung), Stephan Scholl (Sparkasse), Uwe Hück, Klaus Winkler (Architekt), Felix Ladenburger (Rechtsanwalt), Arno Köster (Kuratorium), und Eddy Mörgenthaler (FSV Buckenberg, von links). Fotos: Ketterl
Überzeugt vom Erfolg der Lernstiftung: Rolf Constantin (Elterninitiative), Susanne Schorer (Stiftung), Stephan Scholl (Sparkasse), Uwe Hück, Klaus Winkler (Architekt), Felix Ladenburger (Rechtsanwalt), Arno Köster (Kuratorium), und Eddy Mörgenthaler (FSV Buckenberg, von links). Fotos: Ketterl
29.07.2014

Lernstiftung Hück hat nun auch Räumlichkeiten im Stadtteil Haidach

Pforzheim/Enzkreis. Von einer „Initialzündung“ spricht Rechtsanwalt Felix Ladenburger, Kuratoriumsmitglied der im November gegründeten Lernstiftung Hück und zugleich enger Freund des Porsche-Betriebsratsvorsitzenden und ehemaligen zweifachen Thaibox-Europameisters und Vorsitzenden des FSV Buckenberg.

Denn nun ist in trockenen Tüchern, was schon lange angestrebt war – eine feste Bleibe sowohl für die Lernstiftung als auch Hücks Thai-Boxer (die bisher in einem Raum der Johanna-Wittum-Schule trainieren) als auch des Box-Centers unter Ayhan Isik (bisher im Brötzinger Tal): Das Thaibox-Zentrum und die Lernstiftung verfügen laut einer Absichtserklärung vom Immobilieneigentümer Real/Metro-Gruppe im Eingangsbereich der ehemaligen Wal-Mart-Immobilie (vorher Pfannkuch, dann Eurospar) über insgesamt rund 500 Quadratmeter. Der Judo-Club, für den die Stadt Pforzheim die noch nicht abgeschlossenen Verhandlungen führt, soll angrenzend rund 900 Quadratmeter erhalten.

Es werde bundesweit das erste stationäre kombinierte Sport-Lern-Projekt in Deutschland entstehen, sagt Hück – der keinesfalls mit dem Angebot eine Konkurrenz zu den etablierten Einrichtungen, gerade auf dem Haidach mit Bürgerhaus, FSV und Elterninitiative sein will, sondern Teil eines Netzwerks.

Und das nicht nur für den Stadtteil, sondern für eine Klientel aus der ganzen Stadt und dem Enzkreis, ergänzt Eddy Mörgenthaler, sowohl im Sportverein als auch bei Porsche Uwe Hücks rechte Hand, und Susanne Schorer, Lehrerin an der Johanna-Wittum-Schule und ehrenamtlich in der pädagogischen Betreuung aktiv. „Die Kids warten brennend drauf“, sagt Hück, der Mann, der seine zwei Europameister-Gürtel im Eingangsbereich aufhängen wird und der festen Überzeugung ist: Die beste Charakterbildung und Integration gelingt durch Sport am besten. Darüber hinaus sollen die Jugendlichen Ansprechpartner haben, wenn es um Bewerbungsschreiben oder das Vermitteln von Praktika geht.

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