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Im Winter fielen in Büchenbronn die kranken Robinien an der Pforzheimer Straße zwischen Westring und Breitenackerweg. Foto: Ketterl, PZ-Archiv
Im Winter fielen in Büchenbronn die kranken Robinien an der Pforzheimer Straße zwischen Westring und Breitenackerweg. Foto: Ketterl, PZ-Archiv
09.09.2018

Leserfrage: Werden in Büchenbronn neue Robinien gepflanzt?

Neun ortsbildprägende Robinien sind im Dezember des vergangenen Jahres in Büchenbronn gefällt worden. Die Ortsverwaltung und das Grünflächen- und Tiefbauamt versprachen, sich um Ersatzpflanzungen zu bemühen. Eine PZ-Leserin hakte nun nach und will wissen, ob diese noch erfolgen werden.

Derzeit kann die Stadtverwaltung dazu keine eindeutige Aussage treffen. Der städtische Sprecher Philip Mukherjee beruft sich zunächst auf eine in diesem Bereich geplante Linksabbiegespur (Westring), die noch nicht realisiert werden konnte. „Die nachgepflanzten Bäume würden aber bei der Abwicklung der Baumaßnahme im Wege stehen“, sagt er.

Die Arbeiten seien für das erste Halbjahr 2019 vorgesehen. Eine Nachpflanzung sei also frühestens im Herbst 2019 oder aber dann im Frühjahr 2020 möglich. Allerdings: Auch die Finanzierung dafür müsse noch geklärt werden, so Mukherjee. Bei der vergangenen Haushaltskonsolidierung war Geld für Nach- und Ersatzpflanzungen gestrichen worden. Inzwischen mehren sich die Rufe, diesen Sparkurs zu stoppen.

Die etwa 60 Jahre alten Robinien in Büchenbronn waren im Dezember gefällt worden, weil die Standsicherheit nicht mehr gewährleistet gewesen war. Grund war ein gefährlicher, holzzersetzender Pilz. Der Eschenbaumschwamm zersetze gesunde Haltewurzeln im Verborgenen, erläuterte die Stadtverwaltung damals.