nach oben
Die Sitzmöglichkeiten im Blumenhof sind plötzlich verschwunden. Foto: Seibel
Die Sitzmöglichkeiten im Blumenhof sind plötzlich verschwunden. Foto: Seibel
28.10.2016

Leserfrage: Wo sind all die Bänke im Blumenhof auf einmal hin?

Da scheint so schön die Herbstsonne, und im Blumenhof sind alle Sitzmöglichkeiten verschwunden. Den Pforzheimern bleibt in der Mittagspause folglich nichts anderes übrig, als auf dem Mäuerchen Platz zu nehmen. Wo sind die Bänke denn auf einmal alle hin? Das haben sich gleich mehrere PZ-Leser gefragt.

Auch wenn dies bei strahlendem Sonnenschein keiner so recht glauben mag: Die Zeit der Weihnachtsmärkte steht bevor. So wurden laut dem städtischen Pressesprecher Philip Mukherjee in dieser Woche bereits zehn Bänke sowie die Müllbehälter im Blumenhof abmontiert, „die dem Mittelaltermarkt im Wege stehen“. Wo sich bislang Sitzmöglichkeiten befanden, werden dann ab 21. November Marktbeschicker Glühwein und Bratwurst feilbieten.

Bis dahin ist noch einiges zu tun: Die Rasenfläche ist mit Kunststoffschutzmatten abgedeckt, Holzspäne müssen laut Mukherjee verteilt werden. „Flächen, auf denen sich im Sommer Blumenbeete befinden, wollen wir überbauen“, sagt Marktsprecher Christian Moll aus Rot am See. Es sei eng geworden in den vergangenen Jahren. Geplant sei nun, die Fläche links neben der Bühne zu überbauen und dort überdachte Plätze für Besucher zu bieten – auch für den Fall, dass es in der Zeit bis zum 23. Dezember mal regne.

Dann, einen Tag vor Heiligabend, wird in diesem Jahr Schluss sein. „Der 24. Dezember liegt fast eine Woche nach dem vierten Advent“, begründet Moll. Aus Rücksicht auf die teilnehmenden Standbesitzer ende der Markt daher früher. „2017 wird es wieder eine Verlängerung über die Weihnachtstage hinaus geben“, blickt er in die Zukunft.

Doch nun ist erst einmal Aufbauen angesagt: Nach Allerheiligen will Moll kommenden Mittwoch mit seinem Team loslegen und die Böden vorbereiten. Die Technischen Dienste liefern eine hölzerne Brücke an, die Pforzheimer Lehrlinge gebaut haben (die PZ berichtete). Auch ein Metallzaun muss abgebaut werden. „Am 7. November beginnt der eigentliche Aufbau“, so Moll. Dann habe man noch 14 Tage, bis alle Stände eingerichtet sein müssen. „Während die Beschicker auf dem Weihnachtsmarkt mit fertigen Ständen ankommen, ist bei uns vieles Handarbeit“, erklärt er. Daher sei der Aufbau sehr zeitintensiv. Eine Neuerung kann er dann doch nicht für sich behalten: „Dieses Jahr gibt es ein hölzernes Riesenrad“, schwärmt Moll. „Eines, das funktioniert.“

Und wo sind sie nun hin, die abgebauten Bänke? Eingelagert in einem Betriebsgebäude der Technischen Dienste am Mühlkanal, verrät Mukherjee. Und es werden weitere Sitzgelegenheiten verschwinden. Die in der Fußgängerzone – sie weichen dem Weihnachtsmarkt, der laut dem städtischen Marktmeister Marc Pfrommer „in diesem Jahr eine besonders lange Spieldauer“ hat.