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Beispielhaft: Investor Gottfried Kleitsch, Sibylle Schüssler, Stadtplaner Reinhard Maier, Architekt Alex Biros, Quartiersrätin Ria Flatt und Stadtplaner Martin Eisenhauer (von links) schauen sich im Innenhof an der Kaiser-Friedrich-Straße 54 die neuentstehenden Balkone an. Foto: Meyer
Beispielhaft: Investor Gottfried Kleitsch, Sibylle Schüssler, Stadtplaner Reinhard Maier, Architekt Alex Biros, Quartiersrätin Ria Flatt und Stadtplaner Martin Eisenhauer (von links) schauen sich im Innenhof an der Kaiser-Friedrich-Straße 54 die neuentstehenden Balkone an. Foto: Meyer
13.06.2018

Letztes Projekt des Sanierungsgebiets KF/Weststadt: Gebäude erhält Lebensqualität zurück

Pforzheim. Nach 59 Gebäudesanierungen wird nun das Sanierungsgebiet KF/Weststadt abgeschlossen. Die letzte Förderung fließt jetzt in ein vierstöckiges Wohnhaus. Das Erscheinungsbild des Gebiets hat sich grundlegend geändert - 14,8 Millionen Euro Fördergeldern sei Dank.

„Noch vor wenigen Jahren haben wir hier eine triste Häuserschlucht, kaputte Straßen, desolate und leer stehende Hintergebäude und keinen einzigen Baum gesehen“, erinnert sich Bürgermeisterin Sibylle Schüssler im Rahmen einer Ortsbesichtigung in der Kaiser-Friedrich-Straße. „Das hat sich ganz grundlegend geändert“. Zum einen liegt dies an der Neugestaltung sämtlicher Straßen und Plätze sowie des Enzufers zwischen Sedanplatz und Jugendverkehrsschule ganz im Westen der Kaiser-Friedrich-Straße, zum anderen aber auch an den 59 Gebäudesanierungen, die im Rahmen der Sanierungsförderung aus dem Programm „Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf – die Soziale Stadt“ in den vergangenen elf Jahren modernisiert und neu gestaltet wurden. Möglich sei dies durch die gemeinschaftliche Bereitstellung von 14,8 Millionen Euro Förderrahmen durch Bund, Land Baden-Württemberg und der Stadt Pforzheim geworden, erklärt die Baudezernentin weiter. Diese Mittel konnte die Stadt zu wesentlichen Teilen auch an private Hauseigentümer als Zuschuss zur energetischen, optischen und wohnqualitativen Sanierung ihrer Gebäude ausschütten.

Nun hat Gottfried Kleitsch, Hauseigentümer in der Kaiser-Friedrich-Straße 54, die Zusage zu der letzten Sanierungsförderung aus dem Programm erhalten. „Dann sind unsere Mittel, die das Land im Förderzeitraum mehrfach erhöht hat, aufgebraucht“, berichtet Reinhard Maier, Leiter der städtischen Sanierungsstelle. Er und sein Kollege Martin Eisenhauer haben in den vergangenen Jahren unzählige Bauherren beraten. Das Haus wird energetisch saniert, erhält ein neues Dach, einen neuen Fassadenanstrich und neue Fenster samt neuen Balkonen.

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