Autokino_Copyright_KokiPf
Das Autokino auf dem Messplatz geht in das letzte Wochenende. 

Letztes Wochenende für Autokino auf Pforzheimer Messplatz

Pforzheim. Das Autokino auf dem Messplatz geht in das letzte Wochenende. Schon jetzt kann das Kommunale Kino (Koki) ein positives Fazit ziehen, wenn auch die Kälte laut den Veranstaltern nicht unbedingt förderlich für die Zuschauerzahlen waren. Das Koki und das Team des Autokinos zeigen sich dennoch hochzufrieden.

Denn: Die Reaktionen des Publikums waren bisher jedenfalls "euphorisch", heißt es und auch das Team hat einen Riesenspaß. Vom ersten Tag an konnten sich auch Pforzheimer Kulturinstitutionen auf der großen Leinwand präsentieren. 

„Als Kino, das seit Jahren viele Vorstellungen außerhalb des Saals organisiert, haben wir das Know-How und die Ausrüstung, so etwas schnell mit der Hilfe vieler Partner zu realisieren. Und als Kino hatten wir das einzigartige Privileg, mit Autokino wenigstens noch für drei Wochenenden eine Möglichkeit zu haben, unserer Passion nachzugehen: Menschen mit Film zusammenbringen.“
Interims-Geschäftsfüher Sebastian Hilscher

Mit "Mrs. Taylor`s Singing Club", "Jim Knopf und die Wilde 13", "Gott, du kannst ein Arsch sein!" und2 Mina und die Traumzauberer" lässt es sich an diesem Wochenende noch einmal wunderbar im Auto kuschelig machen und relaxen. Dicke Decken, heiße Getränke nicht vergessen - und für den Fall der Fälle gibt es auch Rettungsdecken der KFZ-Innung, die sofort wärmen.

Kultur

Letzte Chance auf Autokino: PZ-news verlost noch einmal 2x2 Freikarten pro Vorstellung

Eine ganz besondere Vorstellung konnte zum Abschluss des Autokinos an Land gezogen werden: "Fatman" von den Brüdern Ian und Esholm Nelms (Small Town Crime) mit Mel Gibson als abgebranntem Weihnachtsmann. In dem absurden Spektakel, das gelegentlich an die herrlich grotesken Frühwerke der Coen-Brüder wie FARGO erinnert, ist das Unternehmen von Santa Claus in einer tiefen Krise. Um über die Runden zu kommen müssen Santa und seine Helfer sogar für das Militär arbeiten. Dann bestraft Santa einen verzogenen reichen Jungen, indem dieser nur ein Stück Kohle zu Weihnachten bekommt. Ein folgenreicher Erziehungsversuch: Der Junge heuert einen namenlosen Auftragskiller an, um den Wihnachtsmann zu töten. Die Jagd beginnt.

Der Kinostart für den Film war ursprünglich passend zur Vorweihnachtszeit für den 10. Dezember geplant - da das nicht realisierbar ist, läuft der Film bereits im Autokino. In einem der eigenartigsten Jahre, das man sich vorstellen kann, findet das Koki es angemessen, sich mit solch einem "absurden Kracher" in die Vorweihnachtszeit verabschieden zu können. Als i-Tüpfelchen garniert das Koki die letzte Vorstellung mit einem Live-Auftritt von Volker „Chessy“ Czesnat während der Einlasszeit.

Alle Infos zum Programm und Tickets unter www.autokino-pf.de. Tickets sind außerdem im Kartenbüro in den Schmuckwelten erhältlich.