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Volker Weingardt (rechts) erklärt OB Peter Boch (Mitte), wie das funktioniert mit den Anti-Graffiti-Mobil – für Thomas Hoffmann, den Geschäftsführer des Hauses des Jugendrechts, nichts Neues. Foto: Lorch-Gerstenmaier
Volker Weingardt (rechts) erklärt OB Peter Boch (Mitte), wie das funktioniert mit den Anti-Graffiti-Mobil – für Thomas Hoffmann, den Geschäftsführer des Hauses des Jugendrechts, nichts Neues. Foto: Lorch-Gerstenmaier
28.02.2018

Leuchtturmprojekt gegen Jugendgewalt: OB Boch beim Haus des Jugendrechts

Pforzheim/Enzkreis. So könnte die von OB Peter Boch im Wahlkampf angedachte Schnittstelle zwischen Stadtverwaltung und Polizei aussehen: Ein Mitarbeiter im städtischen Ordnungsamt koordiniert die Verzahnung von Jugendamt und Haus des Jugendrechts – ohne zeitliche Reibungsverluste.

So lautet der Vorschlag von „Mister Anti-Graffiti-Mobil“, Polizeihauptkommissar Volker Weingardt, und Jugendstaatsanwalt Bernhard Ebinger, beide seit Gründung des Hauses des Jugendrechts an der Bahnhofstraße vor sechs Jahren – es war das zweite in Baden-Württemberg und ist Vorbild für weitere Einrichtungen im ganzen Bundesland und darüber hinaus – aktiv in diesem Leuchtturmprojekt.

„Die Bürger haben einen Anspruch darauf, dass wir unsere Zuständigkeitskästchen verlassen und zusammenarbeiten“, sagt Thomas Rüttler, Chef der Kripo beim Polizeipräsidium Karlsruhe.

Peter Boch signalisiert großes Interesse – der Oberbürgermeister besucht erstmals das Haus des Jugendrechts. Immerhin ist er als Stadtoberhaupt kraft Amtes Mitglied des siebenköpfigen Lenkungskreises (neben dem Polizeipräsidenten, der Leiterin der Staatsanwaltschaft, den Chefs der Amtsgerichte Pforzheim und Maulbronn, der Geschäftsführerin des Bezirksvereins für soziale Rechtspflege und dem Landrat des Enzkreises). Boch nimmt aus dem Gespräch mit einigen der Protagonisten der Institution auch die Bitte des Geschäftsführers des Hauses des Jugendrechts, Erster Polizeihauptkommissar Thomas Hoffmann (einer der insgesamt 16 Polizisten nebst drei Staatsanwälten im Haus) mit, seinen Einfluss beim Amt Vermögen und Bau geltend zu machen, dass man das dringend benötigte dritte Obergeschoss in der Immobilie an der Bahnhofstraße zugesprochen bekommt. Schließlich profitiert auch das städtische Erscheinungsbild von der Arbeit des Hauses, beispielsweise durch Putzaktionen des Anti-Graffiti-Mobils.

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