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Manfred Ott (Zweiter von rechts) spielt mit der Leutrum-Garde zum Abschied von Urgestein Gerd Grochdreis. Jürgen Keller
31.01.2016

Leutrum-Garde bringt Würmtalhalle zum Brodeln

Bei der 35. Prunksitzung der Spielmanns-Leutrum-Garde in der Würmtal-Narhalla hat Sitzungspräsident Manfred Ott die Narrenzügel fest im Griff gehabt. Getreu dem Motto „was Gutes tun“ hatte Ott ein Bonbon für Ortsvorsteher Rüdiger Nestler parat, denn der Sitzungspräsident brachte zum Ausdruck, dass die Leutrumgarde 200 Euro für das Ortsteilbudget spenden wird.

Begleitet von Schalmeien-Klängen der Leutrum-Garde, marschierte das Prinzenpaar Bernhard I. (Bernhard Peter) und Prinzessin Martina IV. (Martina Bakitane) viel umjubelt in die Narhalla ein. Bei der Prinzenrede bekräftigte seine Tollität, „dass er noch bei der Stadt den Bus fahren darf, doch auf den Job da sei die Bahn besonders scharf“.

Ein Hauch von Nichts

Und auch die Prinzessin mit kölnisch-italienischen Blut in den Adern, ist da ganz frohen Mutes, „denn Prinzessin im schönen Würm zu sein, wer kann da sagen nein“. Die Stimmung schwappte über beim Sparprogramm-Auftritt des Vorsitzenden Patrick Schölch und dessen Musikerkollegen Gerhard Sölch. Der Knaller und eine Augenweide für die Frauen im Publikum war dabei das spärliche Outfit mit einem Hauch von Nichts bei dem sich die beiden aktiven Musiker als routinierte Handtuchträger erwiesen. Eine große Nummer war auch der Auftritt der „Deutschen Synchronschwimmer-Nationalmannschaft“. Frauen-Power war angesagt beim fetzigen Augenschmaus der Gruppe „Mama Mia’s“ von den Büchenbronner Kohlrabinern, die mit ihrer Las-Vegas-Tanzshow dem Publikum mächtig einheizten.

„Deutscher Michel“

Für ein eindrucksvolles tänzerisches Feuerwerk auf der Bühne sorgte auch die 20-köpfige Schautanzgruppe der Flößergarde & Friends von der Pforzheimer Faschingsgesellschaft mit ihrer „Traumschiff-Ausfahrt“. Nach 39 Jahren als „Deutscher Michel“ ist für Gerd Grochtdreis von der PFG nun „Schluss mit lustig“. Die Lacher auf ihrer Seite in der Bütt hatten neben Ortschaftsrat Hans Haegele als „Nachwuchs“ in der Bütt mit „Petri Heil“, sowie Andrea Werner, die eine richtige Größe in der Bütt ist und als Putzfrau in der Würmtalhalle aus dem Leben plauderte und nicht nur ihren in der Volkshochschule erlernten erotischen Ausziehkurs unter vielfachem Gejohle zum Besten gab, .sondern auch erklärte, „dass Männer auf Lack und Leder stehen, weil es dann so gut nach einen neuen Auto riecht“. Nicht aus der Bütt wegzudenken ist auch Sigfried Bär. Mit bester Tanzmusik sorgte die Partyband „Etival“, die auch als Hausband von Andrea Berg bekannt ist, für Stimmung.