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Der Bauernmarkt – immer freitags zwischen Marktplatz und Deimlingstraße – hat treue Fans. Ein Wermutstropfen ist, dass manche Lücke, die entsteht, nicht wieder geschlossen wird. Foto: Seibel
Der Bauernmarkt – immer freitags zwischen Marktplatz und Deimlingstraße – hat treue Fans. Ein Wermutstropfen ist, dass manche Lücke, die entsteht, nicht wieder geschlossen wird. Foto: Seibel
Jochen und Martina Straßer sind von der Kaninchenzucht aufs „Spätzleswägele“ umgestiegen. Vielleicht sieht man sie wieder öfter auf dem Bauernmarkt. Foto: Erb
Jochen und Martina Straßer sind von der Kaninchenzucht aufs „Spätzleswägele“ umgestiegen. Vielleicht sieht man sie wieder öfter auf dem Bauernmarkt. Foto: Erb
12.05.2017

Licht und Schatten auf dem Bauernmarkt am Marktplatz

Pforzheim. Wo sind die Hasen? Kaum einer, der Martina Straßer diese Frage nicht stellt – schließlich waren die Kaninchen, zeitweise bis zu 1000 auf der Farm in Illingen, und die Straßers ein Synonym. Auch in Pforzheim. Wer Keulen, Läufe, Rücken, Ragout oder Fleischkäse vom Karnickel wollte, ging freitags auf den Bauernmarkt zum Straßer-Stand.

So, wie man zu Enrico und Naemi Paucillo geht, wenn es Wild oder Pferd (seit geraumer Zeit auch Lamm und Schaf) sein darf. Zu Hermann Voorhoeve, falls Puten-, Zicklein- oder Bressehuhnfleisch auf den Tisch kommen soll. Nur, dass es die Straßer-Kaninchen und den entsprechenden Stand nicht mehr gibt. Zum Jahresende haben Jochen und Martina Straßer dieses Kapitel ein für allemal beendet – geschuldet der neuen deutschen Haltungsverordnung und den damit verbundenen Umbaukosten, die für die 20 Jahre alte Farm wären immens gewesen wären. Doch an diesem – entgegen der Wetterprognosen – sonnigen Vormittag kehren die Straßers zurück – zumindest testweise, vielleicht künftig öfter: mit dem „Spätzleswägele“.

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