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06.07.2011

Liebe schnelle Sanierung am Klinikum

PFORZHEIM In Sachen Brandschutz und Sanierung der Bettenhäuser A und D am Klinikum Pforzheim tendiert Peter Mast als Geschäftsführer des Klinikums zu einer raschen Lösung, also einer Sanierung in einem Zug und der gleichzeitigen Unterbringung der Patienten im derzeit weitgehend leer stehenden St. Trudpert-Krankenhaus. Eine Entscheidung sei aber bei der Sitzung am Montag noch nicht gefallen, dies werde wohl im August geschehen, wenn genauere Aussagen über die Kosten getroffen werden können.

Wie berichtet, ist die Frage aufgekommen, ob der Brandschutz an beiden Bettenhäusern den Bestimmungen der Feuerwehr entspricht. Beide hat Rhön als neuer Mehrheitseigner des Klinikums im Jahr 2004 von der Stadt übernommen. Ihre Bauzeit datiert teils aus den 1970er-Jahren, als auch das Neue Rathaus in Pforzheim entstand, das bekanntlich ohne rechtskräftigen Brandschutz in Betrieb ging. Am Klinikum wäre die Alternative zu der so genannten vertikalen Sanierung in einem Zug von oben nach unten eine horizontale: Stockwerk für Stockwerk im laufenden Betrieb. „Ich hätte es in der Tendenz gerne rasch hinter mir“, sagt Geschäftsführer Mast, „aber das gilt ja für jeden Bauherrn.“ kli