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Sie wollen ein Aktionsbündnis, um das Land Baden-Württemberg in die Pflicht zu nehmen: der Liga-Vorsitzende Frank Johannes Lemke mit seinen Vorstandskollegen Ute Hötzer und Harald Stickel (rechts). Foto: Schaefer
Sie wollen ein Aktionsbündnis, um das Land Baden-Württemberg in die Pflicht zu nehmen: der Liga-Vorsitzende Frank Johannes Lemke mit seinen Vorstandskollegen Ute Hötzer und Harald Stickel (rechts). Foto: Schaefer
18.08.2017

Liga der Freien Wohlfahrtsverbände will Solidarpakt anstoßen

Pforzheim. Mit einem Zehn-Punkte-Plan möchte die Liga der Freien Wohlfahrtsverbände Pforzheim Enzkreis bewirken, dass sich das Land an einem Solidarpakt beteiligt. Man wolle die positive Aufbruchstimmung nutzen, um zusammen mit dem neuen Oberbürgermeister für eine bessere finanzielle Ausstattung der Goldstadt zu kämpfen, erklärt der Vorsitzende Frank Johannes Lemke. Das Papier liege in diversen Ministerien aber auch auf dem Schreibtisch von CDU-Oberbürgermeister Peter Boch.

Pforzheim sei besonders durch große Arbeitslosigkeit, Armut und einen hohen Migrantenanteil gekennzeichnet und könne diese Soziallasten alleine nicht stemmen, erklärte der Caritas-Chef bei einem Pressegespräch. Deshalb sei analog zum Länderausgleich ein kommunaler Lastenausgleich erforderlich. Um beim Land um finanzielle Unterstützung, etwa für den Bau von Kitas, vorstellig zu werden, bedarf es laut Lemke einer strategischen Gesamtplanung für die Stadt. Geld beispielsweise vom Land zu leihen, komme günstiger als etwa auf Investoren zu bauen, die ihre Dienste durch hohe Kaltmieten extrem verteuerten, erklärt Lemke.

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