nach oben
So sehen Sieger aus: Andreas Bogner, Stefan Walz, Mathias Zeh und Zlatko Prnjavorac (von links) bilden das Team „Eliko“, das beim Wettnageln siegte und den „Johannes Reuchlin Cup“ gewann. Foto: Eickhoff
So sehen Sieger aus: Andreas Bogner, Stefan Walz, Mathias Zeh und Zlatko Prnjavorac (von links) bilden das Team „Eliko“, das beim Wettnageln siegte und den „Johannes Reuchlin Cup“ gewann. Foto: Eickhoff
Freuen sich über vier Spendenschecks von je gut 2500 Euro: Lions-Präsident Tobias Marks, Jan Lauer und Christoph Meißner (Wildpark) sowie Organisator Pascal Stirner (hinten, von links) und André Sikavica (Anna-Bertha Königsegg-Schule), Ursula Sickinger (Kinderschutzbund) und PZ-Redakteur Alexander Heilemann („Menschen in Not“, vorne, von links). Foto: Privat
Freuen sich über vier Spendenschecks von je gut 2500 Euro: Lions-Präsident Tobias Marks, Jan Lauer und Christoph Meißner (Wildpark) sowie Organisator Pascal Stirner (hinten, von links) und André Sikavica (Anna-Bertha Königsegg-Schule), Ursula Sickinger (Kinderschutzbund) und PZ-Redakteur Alexander Heilemann („Menschen in Not“, vorne, von links). Foto: Privat
Auch Rang zwei ist der Hammer: Ralf Aichele vom gleichnamigen Team liefert sich am Holzblock ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit „Eliko“. Foto: Eickhoff
Auch Rang zwei ist der Hammer: Ralf Aichele vom gleichnamigen Team liefert sich am Holzblock ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit „Eliko“. Foto: Eickhoff
21.11.2016

Lions Club Den Nagel auf den Kopf getroffen

Pforzheim. Drei Schläge – dann war der letzte Nagel im Stamm versenkt, und die zwei Minuten vorbei. Anschließend hieß es: warten, bangen und hoffen. Wer machte das Rennen um die nächste Runde beim zweiten „Johannes Reuchlin Cup“ des gleichnamigen Pforzheimer Lions Clubs?

Der ungemütliche November harrte am vergangenen Freitagabend vor der Tür aus, als 200 Gäste das Festzelt von „Goldis Stadl“ auf dem Marktplatz mit guter Laune und spannungsgeladenem Spielverlangen einheizten. Der Nagel-Wettkampf war im vergangenen Jahr aus der Not heraus geboren worden, als durch schlechtes Wetter das Eisstockschießen bei „City on Ice“ sprichwörtlich ins Wasser gefallen war. Das minderte jedoch nicht den großen Erfolg von 24 Teams, den die Charity-Veranstaltung nach sich zog.

In diesem Jahr ging sie mit einer Steigerung von 36 Teams an den Start, die um die ersten drei Plätze hämmerten. Mit mindestens drei Teilnehmern kämpften die Mannschaften um den Titel. Am Ende der Gaudi jubelte das reine Männerteam von „Eliko – Elektrotechnik. Licht. Kommunikation“ über Platz eins. Es durfte sich auch über den Rekord von 55 versenkten Nägeln in zwei Minuten freuen.

Dabei muss das Spielverfahren berücksichtigt werden. Es schreibt vor, dass nach jedem vollständig geschlagenen Nagel der Hammer an den Mitspieler des bestehenden Teams weitergegeben werden muss. Nicht nur die Männer bewiesen Kraft und Kampfgeist, den zweiten Platz belegte die gemischte Mannschaft aus Frauen und Männern der Fliesenfirma „Aichele“, die sich im Finale ein Kopf-an-Kopf-Hämmern mit „Eliko“ geliefert hatte. Rang drei sicherte sich der Sieger von 2015: „Stadtwerke 1“.

„Wir haben mit dieser Veranstaltung einen stimmungsvollen Volltreffer gelandet. Es war für alle Gäste, Spieler und Organisatoren ein tolles Erlebnis, bei dem zu guter Letzt auch noch ein Spendenerlös von mehr als 10.000 Euro zusammenkam“, freute sich Lions-Club-Präsident Tobias Marks. Der Preis wurde auf vier gemeinnützige Träger aus Pforzheim und dem Enzkreis zu je gleichen Teilen aufgeteilt: Wildpark, Anna-Bertha Königsegg-Schule, Kinderschutzbund und die PZ-Hilfsaktion „Menschen in Not“.

So ist zu erwarten, dass nach dem gewinnbringenden Erfolg einem weiteren Nagel-Wettkampf mit kampfeslustigen Teams 2017 nichts im Wege steht.