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Die Spitzenkandidaten der Liste Eltern: Stefan Metzger, Jürgen Tischer, Roland Suhr, Melanie Schuler, Mathias Pfisterer, Andreas Kubisch (von links). Foto: Privat
Die Spitzenkandidaten der Liste Eltern: Stefan Metzger, Jürgen Tischer, Roland Suhr, Melanie Schuler, Mathias Pfisterer, Andreas Kubisch (von links). Foto: Privat
15.05.2019

Liste Eltern peilt bei der Kommunalwahl Fraktionsstärke im Gemeinderat an

Pforzheim. Fraktionsstärke im Gemeinderat ist ihr Mindestziel: Die Liste Eltern Deutschland will Pforzheim mittelfristig zu einer der familienfreundlichsten Städte im Land entwickeln.

„Es gilt, das Erreichte endgültig zu sichern und umzusetzen“, heißt es in einer Pressemitteilung. So will die Liste Eltern die Wirtschaft der Stadt auf sichere Füße stellen, die Infrastruktur mit Kitas, Schulen, Verkehr sowie Wohnen, Kultur und Sport zu entwickeln, zu finanzieren und allem voran zu stellen. Darüber gelte es, die Stadt zu einem Zentrum für Design, Kultur und Sport zu entwickeln. In diesem Zusammenhang setzt sich die Liste Eltern auch für das Markenoutlet (FOC) ein. Die kleinkrämerischen Bedenken einiger Stadträte seien kontraproduktiv und würden im Ernstfall neue Arbeitsplätze verhindern.

„Unabdingbar ist dabei eine konkrete, proaktive Unterstützung der Arbeit all unserer Vereine, deren Arbeit nach wie vor nicht genügend gewürdigt wird“, heißt es. Sie seien die Stütze des gesellschaftlichen Lebens der Stadt und das wichtigste Mittel einer erfolgreichen Integration. Bei der Gründung der Liste Eltern 2014 waren die meisten Mitglieder Elternvertreter in Schulen und Kindergärten. Gegründet wurde sie aus der Unzufriedenheit mit den damals bestehenden und bereits abzusehenden Problemen in der Stadt, und um die „Sache selbst“ in die Hand zu nehmen, Lösungen zu finden und zu unterstützen, wo immer es die Lebenswirklichkeit von Eltern, Großeltern und anderen Bürgern erfordere. Vieles sei federführend von der Liste Eltern ins Leben gerufen und Netzwerke seien aufgebaut worden, um Ziele wie den Erhalt aller Bäder, Erweiterung der Ottersteinschule und Verhinderung des Projekts Innenstadt-Ost in seiner jetzigen Form zu erreichen.