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Andreas Kubisch. Foto: Seibel
Andreas Kubisch. Foto: Seibel
Jürgen Tischer. Foto: Ketterl
Jürgen Tischer. Foto: Ketterl
06.03.2019

Liste Eltern tritt in Pforzheim erneut mit 40 Kandidaten an

Pforzheim. Die Liste Eltern hat am Mittwochnachmittag ihre 40 Kandidaten für die Gemeinderatswahl am 26. Mai bekanntgegeben, über deren Platzierung sie vorab intern entschieden hatte. Auf Platz 1 steht mit Andreas Kubisch der Mitgründer der Gruppierung, die auch als Partei formell eingetragen ist – Kubisch hatte bekanntlich auch im Jahr 2017 als Pforzheimer Oberbürgermeister kandidiert und war bei der Kommunalwahl 2014 bereits mit der Liste Eltern angetreten.

Das einzige Mandat der Liste hatte allerdings sein damaliger Mitstreiter Joachim Bott errungen, der zwischenzeitlich zu Wir in Pforzheim (WiP) wechselte. Kubisch war erster Nachrücker geblieben. Auf Platz 2 findet sich mit Jürgen Tischer ebenfalls ein bekannterer Name – er war bis 2012 Vorsitzender des Gesamtelternbeirats der Pforzheimer Schulen gewesen, aus dem heraus dann bis zur Kommunalwahl 2014 die Liste Eltern entstanden war. Auch Tischer war schon Gemeinderatskandidat der Liste Eltern gewesen. „Wir treten an, um unsere Ziele nun direkt in den Gemeinderat zu tragen und um sie auch umzusetzen“, heißt es in der gestrige Mitteilung. „Wir werden das Thema Stadtentwicklung im Gesamten angehen.“

Hierzu gehörten insbesondere eine den Bedarf deckende Anzahl an Kita-Plätzen, ordentlich ausgestattete Schulen, Zugang zu Kultur für jeden und bezahlbarer Wohnraum und nicht zuletzt der Erhalt aller Bäder mit ihren jetzigen Wasserflächen inklusive der Saunen. Zusammen mit vielen Bürgern habe man erreicht, dass die Schulerweiterungsfläche der Ottersteinschule keinem investorenfinanzierten Flüchtlingsheim habe weichen müssen, was anschließend dem Investor als lukrative Immobilie zur Verfügung gestanden hätte. „Als Initiator der ersten Demo haben wir den Gemeinderatsbeschluss erreicht, das Emma-Jaeger-Bad in der Innenstadt und das Huchenfelder Bad zu bauen, wir werden nicht locker lassen, bis dies hoffentlich umgesetzt ist.“

Auch als Hauptinitiator der Initiative für ein Bürgerbegehren zu Innenstadt-Ost „zeigen wir Fehlentscheidung der Mehrheit des Gemeinderats auf“, aber nie allein und immer auf der Suche nach Schwestern und Brüdern im Geiste. Die Liste Eltern habe Sachlichkeit und Kompetenz für das Gemeinwohl bewiesen.