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Drei schwere Abschleppfahrzeuge waren nötig, um diesen mit Traktoren beladenen und im Grünbereich neben der A8 festgefahrenen Autotransporter aus dem selbst gewalzten Graben zu ziehen.  Foto: Privat 

Lkw-Fahrer vermeidet typischen Auffahrunfall auf der A8 und verursacht trotzdem 15 Kilometer Stau

Pforzheim. Die Autobahnpolizei kennt das. An den Steigungsstrecken auf der A8 bei Pforzheim zeigt sich, dass nicht jeder Lkw gleich stark motorisiert und gleich schwer beladen ist. Wenn da ein Hintermann nicht aufpasst, fährt er auf den plötzlich vor ihm auftauchenden und den Berg hoch kriechenden Vordermann auf. Die Folge: Die üblichen Autobahn-Staus, an deren Ende es dann wieder kracht. Am Donnerstagvormittag hat der Fahrer eines Autotransporters wegen einer Unachtsamkeit nahe der Anschlussstelle Pforzheim-Ost eine Notbremsung und ein Ausweichmanöver einleiten müssen. Es gab zwar keinen Auffahrunfall, aber trotzdem einen bis zu 15 Kilometer langen Stau.

Um nicht auf den vor ihm von Pforzheim-Ost in Richtung Karlsruhe den Anstieg hochrollenden Lkw  zu prallen, so ein Polizeisprecher, zog der Fahrer des mit drei schweren Traktoren beladenen Autotransporters um 10.20 Uhr nach rechts. Die Notbremsung funktionierte, allerdings nicht so wie gewollt. Der Autotransporter fuhr sich nämlich in einem selbst ausgewalzten Graben im wohl etwas weichen Grünbereich fest.

Vor oder rückwärts ging nichts mehr. Am Ende mussten drei schwere Abschleppfahrzeuge gemeinsam den Lkw so kräftig und doch so sanft zugleich aus dem Seitengrün der A8 ziehen, dass die Ladung mit den drei Traktoren nicht ins Wackeln oder gar Umstürzen kam.

Unterdessen hatte die Autobahnpolizei mit einer Absperrwand während der Bergung den rechten Fahrstreifen blockiert. Typisch für ein Problem am Unfallschwerpunkt der A8 in der Region: Es staute sich schnell von Pforzheim-Ost bis Heimsheim. Nach der Mittagspausenzeit war der weiterhin fahrbereite Autotransporter aus dem Dreck gezogen und die rechte Fahrbahn wieder frei.

Thomas Kurtz

Thomas Kurtz

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