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So soll der markante Holzfassaden-Turm mit Zwei- und Dreizimmer-Wohnungen am Eingang zum Stadtteil Arlinger aussehen. Der Gestaltungsbeirat wünscht nur Nachbesserungen an den Nebengebäuden. Visualisierung: Peter W. Schmidt Architekten GmbH 

Lob für Höhepunkt: Geplantes Arlinger-Hochhaus gefällt Architekten

Pforzheim. Der Gestaltungsbeirat befasst sich zum zweiten Mal mit dem Projekt Arlinger-Hochhaus. Die Aufstockung von zwölf auf 14 Geschosse überzeugt die renommierten Baumeister, das Nebengebäude nicht ganz.

Ein Jahr ist es her, dass der Gestaltungsbeirat erstmals ein Auge auf die Pläne des Pforzheimer Architekten Peter W. Schmidt für ein Hochhaus und zwei Nebengebäude (eine Kita, ein Parkhaus) an der Carl-Hölzle-Straße geworfen hat. Vor Ort und kommunalpolitisch ist dieses Vorhaben der Baugenossenschaft Arlinger, bei dem Zwei- und Drei-Zimmer-Mietwohnungen sowie Gastronomie entstehen sollen, wie berichtet nicht unumstritten. Planerisch aber überzeugt es die im Gestaltungsbeirat vertretenen Architektur-Koryphäen. Vor allem, nachdem Peter W. Schmidt ihren Anregungen von damals für den Turm mit der Holzfassade auf Betonbauteilen aufgegriffen hat.

Das geben der Vorsitzende Ludwig Wappner und seine Kollegen Dorothea Voitländer und Henning Erhardt an diesem Freitag klar zu verstehen. Die Aufstockung von zwölf auf 14 Geschosse, die nach Osten verlegte Tiefgarageneinfahrt, die einen besseren Zugang zur Kita und mehr Innenhof-Qualität schafft, überzeugen.

Die niedrigeren Nebengebäude müssten noch harmonischer und gefälliger werden. Peter W. Schmidt greift es gerne auf, wie er versichert. Die Phase des Vorentwurfs ist vorbei.

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