760_0900_96136_593_SPG_Perspektive_A_Lidl_Nordstadt.jpg
So harmonisch und nahtlos, nur durch eine Fuge getrennt, soll der geplante Lidl-Markt neben der Zollgüterhalle stehen. Visualisierung Peter W. Schmidt

Lösung für neuen Lidl-Markt am Güterbahnhof zeichnet sich ab

Pforzheim. Der Architekt Peter W. Schmidt hat eine neue Planung vorgelegt. Der Entwurf für den Lidl-Markt lässt das Denkmal Zollgüterhalle unangetastet.

Für einen jahrelangen Zwist gibt es nun eine städtebauliche Lösung: Lidl möchte seinen Standort schon länger an der Hohenzollernstraße in der Nordstadt aufgeben und eine neue Filiale auf 1400 Quadratmetern Fläche im nahegelegenen Hauptgüterbahnhof errichten. Der Pforzheimer Architekt Peter W. Schmidt (PWS Architekten) hat jetzt einen baulichen Entwurf für einen einstöckigen Verbrauchermarkt ohne darüberliegende Wohnbebauung vorgelegt, der die Belange des Denkmalschutzes berücksichtigt. In der Mai-Sitzung des Gestaltungsbeirats soll die Planung erörtert werden.

Es waren bereits eine Vielzahl von Planungen entwickelt und im Gestaltungsbeirat auch zweimal positiv beurteilt worden. Die Planungen sahen aber jedes Mal vor, die Zollgüterhalle abzubrechen und dort unter anderem die Kundenstellplätze vorzusehen. Die Denkmalschutzbehörde erhob Einspruch. Das Verwaltungsgericht lehnte 2018 die Klage von Lidl ab und sah das Ensemble aus Zollgüterhalle und dem Gebäude der Zentralgenossenschaft als erhaltenswerte architektonische Einheit.

Der Bauherr verfolgte daraufhin eine Lösung, die den Verbrauchermarkt infolge der Güterhalle vorsieht und die Güterhalle in das Nutzungskonzept mit einbindet. Das Architekturbüro PWS hat nun eine Lösung vorgelegt, die das östliche Viertel der Halle mit Anlieferung, Lager und dienenden Funktionen des Verbrauchermarktes vorsieht. Der angrenzende Neubau nimmt den Verkaufsraum und die Nebenraumspange auf. 

Mehr darüber lesen Sie am Freitag, 22. März, in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.