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Ein Prachtexemplar von einem Luchs mit Namen „Kasimir“.
Ein Prachtexemplar von einem Luchs mit Namen „Kasimir“.
26.12.2008

Luchs im Wildpark: Nummer zwei heißt Kasimir

Die Resonanz war überwältigend: Aus 38 Einsendungen von Lesern der „Pforzheimer Zeitung“ hat eine Kommission einen neuen Namen für den Luchs aus Warstein gewählt.

Die Großkatze war am 8. Dezember aus dem 370 Kilometer entfernten Tierpark von Wildpark-Chef Carsten Schwarz und seinen Mitarbeitern Monika Kull, Matthias Bäuerle und Maja Rosenberg abgeholt worden. In Warstein war das Männchen „Nummer zwei“ genannt worden. Dort hatte er mit seinem älteren Bruder gelebt, der im Gehege die „Nummer eins“ gewesen war.

Die Kommission bestand aus den Mitarbeitern des Wildparks, die den Luchs abgeholt hatten, Jürgen Schroth, zweiter Vorsitzender des Fördervereins, sowie PZ-Redakteurin Dorothee Messmer. Der Förderverein hatte das Tier spendiert. Innerhalb von wenigen Minuten stand der Favorit „Kasimir“ fest. Der Name passe gut zu dem Tier, weil er „so gemütlich“ sei erklärte Tierpflegerin Monika Kull. Während Jürgen Schroth den Namen „Kasimir“ sofort mit einem Kater in Verbindung brachte. PZ-Leserin Helga Beck aus Dobel hat den Vorschlag gemacht und darf sich jetzt über eine Führung durch den Wildpark freuen. dok