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20.05.2011

Luxus auf dem Teller: Lebensmittelpreise steigen

Ja ist denn gar nichts mehr, wie es mal war? CDU im Land abgewählt, der FC Bayern nicht Deutscher Meister und im Bio-Supermarkt stehen sich die Menschen jeden Samstag gegenseitig auf den Füßen.

Umfrage

Sind unsere Lebensmittel zu teuer?

Ja, das kann doch kein Mensch mehr bezahlen 61%
Nein, denn gutes Essen hat auch seinen Wert! 29%
Nein, vieles ist noch zu billig. 10%
Stimmen gesamt 446

Kein Durchkommen zwischen Bio-Salatkopf, Fairtrade-Schokolade und ökologisch einwandfreiem Schweineschnitzel. Das ist erstaunlich in einer Zeit, in der die Menschen – und einige Medien – ständig beklagen, dass alles teurer wird. Auch das Essen.

Und tatsächlich meißelt die Inflation der vergangenen Monate Wirtschaftsexperten und vor allem Verbrauchern Sorgenfalten ins Gesicht. Um 2,4 Prozent sind die Preise im April gestiegen. Neben Rohöl sind in erster Linie Nahrungsmittel deutlich teurer geworden. Allein was Essen und Trinken betrifft, waren Preissteigerungen in Höhe von sieben Prozent zu spüren. Kartoffeln etwa, ein Grundnahrungsmittel, kosteteten im April laut Statistischem Bundesamt 20,4 Prozent mehr als vor einem Jahr, Bohnenkaffee war 17,8 Prozent teurer und Butter gar 28,7 Prozent. Die Teuerung kommt also genau da an, wo es die meisten Menschen am heftigsten schmerzt.

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