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Anschauen, informieren, ausprobieren: Interaktiv sind die Messen des Veranstalters aus Münster – hier eine Impression von der Baumesse in Bad Dürkheim 2017.
Anschauen, informieren, ausprobieren: Interaktiv sind die Messen des Veranstalters aus Münster – hier eine Impression von der Baumesse in Bad Dürkheim 2017. © Veranstalter
So wie hier in Bad Dürkheim, soll es auch auf dem Messplatz aussehen, wenn die Baumesse im Herbst 2019 in der Goldstadt Premiere feiert. In einer riesigen Zeltstadt zeigen Aussteller aus den Bereichen Bauen, Wohnen, Renovieren und Energiesparen, was sie zu bieten haben. 
So wie hier in Bad Dürkheim, soll es auch auf dem Messplatz aussehen, wenn die Baumesse im Herbst 2019 in der Goldstadt Premiere feiert. In einer riesigen Zeltstadt zeigen Aussteller aus den Bereichen Bauen, Wohnen, Renovieren und Energiesparen, was sie zu bieten haben.  © Veranstalter
31.01.2018

Macher großer Baumessen zieht es nach Pforzheim - Messplatz als Standort

Pforzheim. Einen Dämpfer hatte der Messestandort Pforzheim hinnehmen müssen – die Verbraucherschau „Pforzheim handelt“ kam nie in Schwung und ist bereits wieder Geschichte. Umso freudiger sind nun die ersten Reaktionen im politischen Raum ob der Pläne einer Branchengröße, auf dem Messplatz eine Messe zu etablieren, die sich rund ums Thema Bauen dreht.

Nach PZ-Informationen hat der Ausschuss für öffentliche Einrichtungen am Montag nichtöffentlich der BaumesseE GmbH aus Münster den Zuschlag gegeben, von 2019 an die Goldstadt in ihr bereits großes Portfolio aufzunehmen.

Vorfreude schwingt in der Stimme von Marketingleiter Tim Erlei mit, der die nun beginnenden Planungen für Pforzheim auf PZ-Nachfrage bestätigt. Das „E“ im Firmenname BaumesseE steht für Erlei – dahinter steht ein Familienunternehmen, das bundesweit auf Erfolgskurs ist. Bereits zum 19. Mal läuft derzeit die Baumesse in Rheda-Wiedenbrück (Nordrhein-Westfalen). Ebenfalls ein Klassiker – nun in 16. Auflage – ist die Baumesse in Offenbach. Die Erleis und ihr Team bespielen bislang insgesamt neun Städte – von Bad Dürkheim bis Mönchengladbach. Vor zwei Jahren etwa kam Göttingen hinzu. Auch dort habe sich die Messe „super entwickelt“. Im Vorjahr seien 15 000 Besucher gezählt worden.

Vom Standort Pforzheim ist Erlei überzeugt: eine Kommune mit weit über 120 000 Einwohnern, einer starken ländlichen Region, kleineren Städten wie Mühlacker und Bretten in Reichweite, mittendrin zwischen den Großstädten Karlsruhe und Stuttgart, wo man auch für die Neuheit werben wolle. Der Messplatz sei etabliert und gut, der städtische Marktmeister Marc Pfrommer „ein toller Mann“ und der Rückenwind bei den politischen Entscheidern spürbar. „Man merkt: Die Stadt hat Interesse daran“, sagt Erlei. Die gefloppte Vorgängermesse entmutigt Erlei nicht.

„Wir können uns gut darin aus, Überzeugungsarbeit zu leisten“, sagt der Marketingchef und ergänzt: „Wir haben bisher jeden Standort zum Laufen gebracht.“

Erleis Erfolgsrezept: „Man muss sich spezialisieren.“ Die BaumesseE GmbH setzt auf den Themenkomplex Bauen, Wohnen, Renovieren und Energiesparen. Das exakte Datum werde noch abgestimmt. Fest stehe aber, dass die Baumesse im Herbst 2019 Premiere feiern, drei Tage dauern und künftig jährlich stattfinden wird.

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