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Ein Abenteuer mit glücklichem Ende feiert im Stadttheater Premiere: Theresa Martini als Mimmie und Klaus Geber als Opa nehmen die Kinder mit auf ihre Reise ins Zwergenland. Foto: Falk
Ein Abenteuer mit glücklichem Ende feiert im Stadttheater Premiere: Theresa Martini als Mimmie und Klaus Geber als Opa nehmen die Kinder mit auf ihre Reise ins Zwergenland. Foto: Falk
26.12.2016

Märchenhafte Reise nach Irland

Pforzheim. Ein kleines Abenteuer hautnah miterleben durften am Freitagabend 25 Kinder und ihre Eltern im Stadttheater. Dort hat das Stück „Zwerge versetzen oder: Der Goldschatz am Ende des Regenbogens“ Premiere gefeiert. Spannung erzeugte schon der Weg zum Saal, lagen doch überall in den Gängen des Theaters kleine Goldmünzen verstreut. Um Gold ging es dann auch in der Aufführung, besser gesagt um einen ganzen Schatz.

Die junge Mimmie, gespielt von Theresa Martini, lebt mit ihrem Opa, gespielt von Klaus Geber, in ärmlichen Verhältnissen in einer Hütte in Irland. Die beiden haben nur eine magere Kuh, zu essen gibt es jeden Tag Kartoffeln. Mimmie träumt von einem besseren Leben mit ihrem Opa.

Der Großvater erzählt Mimmie von einem Märchen: Auf einer Insel in der Nähe soll ein fieser Zwerg, gespielt von Fredi Noël, wohnen, der einen Goldschatz bewacht. Das Problem an der Geschichte: Der Zwerg gilt als unbesiegbar.

Beschwerlicher Weg

Das hält die kleine Mimmie nicht auf, könnte der Goldschatz doch all ihre Probleme lösen und ihr das gewünschte Leben ermöglichen. Sie überredet den Opa, nach dem Schatz zu suchen, und gemeinsam machen sie sich auf den Weg. Einen Schatz finden die beiden auf der Insel nicht, nur eine kleine Flasche mit Holunderbeerensaft, die sich auf magische Weise immer wieder von selbst füllt. Zu Hause angekommen, erwartet die beiden eine Überraschung: Ihre einzige magere Kuh ist wieder gesund und hat ein Kälbchen bekommen, im Hof picken ein paar Hühner und im Stall wartet ein Schwein. Und die Moral von der Geschichte? Die zeigte das „Mutmacherlied“, das Schauspieler und Kinder am Ende gemeinsam sangen: „Manchmal muss man einfach etwas wagen, Hauptsache man tut’s.“