nach oben
Am Europäischen Tag in der Stadtbibliothek verstehen sich alle: Auf Initiative der Pforzheimer Europabeauftragten Anna-Lena Beilschmidt und in Kooperation mit Vertretern der Deutsch-Europäischen Gesellschaften gibt es eine Märchenstunde der ganz besonderen Art. Foto: Meyer
Am Europäischen Tag in der Stadtbibliothek verstehen sich alle: Auf Initiative der Pforzheimer Europabeauftragten Anna-Lena Beilschmidt und in Kooperation mit Vertretern der Deutsch-Europäischen Gesellschaften gibt es eine Märchenstunde der ganz besonderen Art. Foto: Meyer
26.09.2017

Märchenhaftes in vielen Sprachen: Experiment in der Stadtbibliothek.

Pforzheim. Die Besucher hängen förmlich an den Lippen der Märchenerzähler. Dabei ist der Vortrag eher Musik in ihren Ohren. Den Wortlaut verstehen die meisten nicht.

Es sind die Sprachmelodien, die die Faszination ausmachen bei einer eindrucksvollen Premiere in der Stadtbibliothek. Zum Gelingen tragen mehrere Deutsch-Europäische Gesellschaften bei.

Zum ersten Mal gibt es zum Europäischen Tag der Sprachen einen solch märchenhaften Nachmittag. Die städtische Europabeauftragte Anna-Lena Beilschmidt spricht von einem „Experiment“. Es glückt. Im voll besetzten Raum lässt Europa aufhorchen.

„Der Froschkönig“ und „Die Bremer Stadtmusikanten“ üben ihren Zauber aus – vorgelesen in deutscher, finnischer, türkischer, russischer, ungarischer und polnischer Sprache. Bewegte Bilderbuchseiten – an die Wand projiziert – zeigen, worum’s geht. Aber weil die Geschichten ja eigentlich jeder kennt, konzentrieren sich die Gäste vor allem aufs Lauschen.

Dieser vom Europarat initiierte und seit 2001 in 45 Ländern angebotene Aktionstag soll die kulturelle Vielfalt fördern und die Lust aufs Lernen von Sprachen wecken. Deren Reiz ist an diesem Dienstagnachmittag nicht nur im übertragenen Sinn in aller Munde.

Mehr lesen Sie am Mittwoch in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.