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Schau mal, wo du lebst

Skulpturen im Innenhof des ehemaligen Dampfkessel- und Druckreglerhauses: Aus dem Industriebau ist ein Refugium geworden. Foto: Meyer
Im Herz des Künstlerhauses an der KF: Bildhauer René Dantes (links) erklärt den Besuchern in seiner Werkstatt, wie eine Stahlskulptur entsteht. Foto: Meyer
09.08.2018

Maler und Bildhauer René Dantes lässt PZ-Leser in sein Atelier schauen

Pforzheim. Dort, wo Jahrzehnte lang Dutzende Rohre zusammenliefen, um den Gasdruck in der gesamten Weststadt zu regeln, befindet sich heute das Künstleratelier René Dantes.

Der Bildhauer hatte das zum Abriß freigegebene Industriegebäude aus dem Jahr 1904 vor acht Jahren erworben und zusammen mit dem Architekten Jochen Abraham in eine Werkstatt mit Ausstellungs- Koch- und Sitzbereich verwandelt. Die PZ-Leser der Sommeraktion „Schau mal, wo du lebst“ hatten am Donnerstag die Gelegenheit, sich den imposanten roten Backsteinbau an der KF genauer anzuschauen und im Innenhof einen Eindruck von der Schaffenskraft Dantes und befreundeter Kollegen zu gewinnen. Denn bei der Gestaltung des Innenhofs habe man nicht nur Rücksicht darauf genommen, dass eine Anlieferung von schwerem Material erfolgen kann; er soll auch zur Einkehr einladen – ein Ruhepunkt sein an der vielbefahrenen KF.

Bildergalerie: Schau mal, wo du lebst - Im Atelier von René Dantes

Dantes erzählte von seinem ersten Eindruck – dem maroden Zustand eines Gebäudes, das zwanzig Jahre lang leergestanden hatte. Feuchte Wände im Keller, herumliegende Tierkadaver, ein undichtes Dach, ein verschachtelter Wohnbereich mit Zwischendecken sowie ein Rohrwirrwarr ließen ihn an seinem Vorhaben zunächst zweifeln. Doch als er in dem gewaltigen Hauptraum stand, bekam er eine Ahnung von seinem „Traumatelier“, das dort entstehen würde. Er erwarb das Haus, das im Sanierungsgebiet lag, von der Stadt.

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