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© Symbolbild: dpa
11.01.2013

Mann soll Kind zum Essen von Chilischoten gezwungen haben

Pforzheim. Weil er nicht schnell genug frühstückte, soll ein 40 Jahre alter Mann in Pforzheim den fünfjährigen Sohn seiner Lebensgefährtin gezwungen haben, mehrere getrocknete, rote Chillischoten zu essen. Nun muss er sich wegen des Missbrauchs von Schutzbefohlenen vor Gericht verantworten.

Das Kind erlitt Schmerzen und erbrach sich. Auf dem Weg zur Arbeitsstelle des Angeklagten, wohin er das Kind in Absprache mit der Mutter mitnahm, soll er dem Fünfjährigen mit dem Fuß in das Gesäß getreten haben, wodurch der Junge ein Hämatom erlitt. An der Arbeitsstelle, so die Anklage, habe er das Kind gegen 10:30 Uhr erneut gezwungen, Chillischoten zu essen. Im weiteren Verlauf habe er ihn mehrfach gegen den Kopf geschlagen und die Ohrmuscheln fest zusammengedrückt.

Die Gerichtsverhandlung findet am Montag in Pforzheim statt.

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