PFORZHEIM. Bei der Ausbildungs-Veranstaltung „Du kannst es schaffen“ in Pforzheim sind erste konkrete Ergebnisse erzielt worden. Vor über 100 Schülern sicherte auf Vorschlag von Polizeichef Burkhard Metzger Porsche-Betriebsrats-Chef Uwe Hück zu, der Sportwagenhersteller werde acht zusätzliche Praktikanten aus Pforzheim beschäftigen, die täglich mit einem Kleinbus abgeholt und nach Hause gebracht würden. Gleiches gilt für ebenfalls acht zusätzliche Plätze in der Landesverwaltung.
{element}{element}Das versprach Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) am Donnerstagabend. Er und Hück hatten die Idee zu einer nachhaltigen Aktion gehabt, die sich an die Verantwortung der Wirtschaft, aber auch an den Ausbildungswillen der Jugend richtet. Die Stadt Pforzheim – die Kommune mit der höchsten Jugendarbeitslosigkeit in Baden-Württemberg – stellt fünf weitere Praktikumsplätze und zwei weitere Ausbildungsplätze für benachteiligte Jugendliche zur Verfügung. Am 4. Februar wird es bei der Polizei ein Koordinierungsgespräch mit Stadt, Enzkreis, Industrie- und Handelskammer und Handwerkskammer geben. Nun, so Mappus, Hück und Oberbürgermeister Gert Hager, seien die Arbeitgeber gefragt, ihrerseits einen Beitrag zu leisten, junge Menschen in Ausbildung zu bringen. Das Projekt „Perspektiv-Praktikum Pforzheim-Enzkreis“ soll im zweiten Quartal an den Start gehen. ol{element}
[Video] Ausbildungsgipfel mit Mappus und Hück im CCP [Bildergalerie] Ausbildungsgipfel mit Mappus und Hück im CCP [Artikel] Ministerpräsident Mappus und Porsche-Aufsichtsrat Hück über ihren Einsatz gegen Jugendarbeitslosigkeit [Video] Stefan Mappus und Uwe Hück in der PZ [Bildergalerie] Ministerpräsident Mappus und Aufsichtsrat Hück in der PZ
