nach oben
Nicht verdrießen lässt sich der Obst- und Gemüsehändler Paul Krämer (links) von den städtischen Plänen einer Erhöhung der Standgebühren. Er will dem Markt trotzdem treu bleiben.
Nicht verdrießen lässt sich der Obst- und Gemüsehändler Paul Krämer (links) von den städtischen Plänen einer Erhöhung der Standgebühren. Er will dem Markt trotzdem treu bleiben. © Seibel
27.10.2010

Markthändler sollen mehr zahlen und sind sauer

PFORZHEIM. Die Händler auf dem Pforzheimer Wochenmarkt zeigen sich wenig begeistert von Plänen der Stadt, die Standgebühren um 20 Prozent zu erhöhen. Zum einen seien sie nicht vorab informiert worden, zum anderen müsse eine solche Mehr-Ausgabe erst einmal an anderer Stelle wieder herein geholt werden. Dennoch wollen alle Befragten dem Markt treu bleiben.

Die Stadtverwaltung begründet die Gebührenerhöhung mit der Notwendigkeit, ihren Haushalt zu konsolidieren. Sie sei gehalten, nicht nur allgemein die Steuern zu erhöhen, sondern sich auch aus Gebühren für tatsächlich erbrachte Leistungen zu finanzieren. Dies treffe auch auf die Vermietung der Marktplätze zu.