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Auch Marion und Thomas Herold in ihrem VW Käfer, Baujahr 1968, haben es bis ins Ziel auf dem Marktplatz geschafft.  Gredel
Auch Marion und Thomas Herold in ihrem VW Käfer, Baujahr 1968, haben es bis ins Ziel auf dem Marktplatz geschafft. Gredel
22.05.2016

Marktplatz ist Ziel der Oldtimer-Rallye „Black Forest Classic“

Ganze 700 Kilometer in zweieinhalb Tagen: Vom Kraichgau bis in den tiefsten Schwarzwald verlief die Strecke der „Black Forest Classic“ – der historischen Regular-Rallye. Ruhige, wenig befahrene Straßen gehörten dabei genauso zur Route, die die 58 teilnehmenden Oldtimer zurückzulegen hatten, wie anspruchsvolle Rundkurse.

Am Samstag fuhren die Fahrzeuge zum Zieleinlauf auf dem Pforzheimer Marktplatz ein. Klassiker-Marken aus der Vorkriegszeit wie Lagonda und Austin Healey, aber auch Nachkriegsfahrzeuge von Volkswagen, Porsche, Mercedes, Ferrari und Jaguar waren bei der vielfältigen Rallye vertreten.

Kulinarische Leckerbissen

Die Veranstaltung, die erstmalig stattfand, hatte neben einem sportlichen Charakter einen Schwerpunkt auf außergewöhnliche Wertungsprüfungen und spannende Abendetappen. Auch ein ausgewogenes Angebot an kulinarischen Köstlichkeiten durfte neben Motorengesprächen und der schönen Landschaft natürlich nicht fehlen.

Die Rallye-Teams der Motorsportveranstaltung wurden dabei mit sportlicher und klassischer Wertung bewertet. Die Klasseneinteilungen folgen verschiedenen Aufgaben und Vorgaben. Während die Motorsportler nach der sportlichen Wertung auch unbekannte Ziele mit Schnittwechseln verfolgen, endet die klassische Wertung an bekannten Zielen. Die Fahrer verzichten auf GPS-Geräte und orientieren sich an mechanischen Wegstreckenzählern und Karten.

Messungen finden mittels Lichtschranke und Druckschläuchen statt. Gewinner der Rallye ist derjenige, der die geringsten Abweichungen in der Idealzeit aufweisen kann. „Die Wagen fahren nach der Straßenverkehrsordnung und werden im Voraus geprüft“, erklärte Hannes Martin, Mitglied des Organisationsteams der „Black Forest Classic“. Jeder mit genügend Erfahrung im Oldtimermotorsport dürfe an der Veranstaltung teilnehmen. „Leider mussten manche aufgrund technischer Probleme ausfallen. Bisher gab es aber nur gute Kritik, und wir hoffen, dass wir die Rallye nächstes Jahr wiederholen können“, so Martin. Am Abend feierte die „Creme de la Creme“ der Langstrecken-Oldtimer dann beim gemeinsamen Abendessen im CongressCentrum die Siegerehrung. Die Gewinner wurden gestern bis zum Redaktionsschluss öffentlich nicht bekannt gegeben.