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Der Aufenthaltsbereich ist ein wichtiger Treffpunkt: Caritasdirektor Frank Johannes Lemke, Ljiljana Schlenker, Emma Fohr, Kerstin Spankowski und Martha Sack (von links) leben und arbeiten gerne dort. In einigen Monaten wird sich der Martinsbau in eine Baustelle verwandeln.
Der Aufenthaltsbereich ist ein wichtiger Treffpunkt: Caritasdirektor Frank Johannes Lemke, Ljiljana Schlenker, Emma Fohr, Kerstin Spankowski und Martha Sack (von links) leben und arbeiten gerne dort. In einigen Monaten wird sich der Martinsbau in eine Baustelle verwandeln.
13.06.2019

Martinsbau muss saniert werden - Bewohner brauchen neue Unterkunft

Pforzheim. Für die 60 Bewohner des Martinsbaus am Sedanplatz heißt es Abschied nehmen in der letzten Lebensphase von den vertrauten vier Wänden. So auch für die 85-jährige Gertrud Schifflechner. Sie lebt seit Jahrzehnten in Pforzheim, in den vergangenen knapp drei Jahren im Martinsbau. Den wird die Familienheim ab Oktober im Auftrag der Caritas sanieren. Dazu müssen alle ausziehen.

Nicht alle Bewohner sind so zuversichtlich gestimmt wie die Seniorin. Ein Musterzimmer ist auf der Baustelle des neuen Caritas-Pflegeheims an der Hochkopfstraße im Arlinger bereits eingerichtet. Im Oktober soll der Neubau mit den vier Wohnbereichen mit je 15 Zimmer fertiggestellt sein und Stück für Stück bezogen werden – vor allem mit Bewohnern des Martinsbaus. Denn das ehrwürdige und in die Jahre gekommene Gebäude im Herzen der Stadt muss für über drei Millionen Euro nach gesetzlichen Vorgaben und der Landesheimbauverordnung generalsaniert werden.

Künftig gibt es nur noch 45 Einzelzimmer mit neuen Sanitärbereichen und einem neuen Innenhof. Das wäre im laufenden Betrieb nicht gegangen, erklärt Caritas-Direktor Frank Johannes Lemke. Obwohl die Verantwortlichen der Caritas davon zunächst ausgegangen waren.

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